18 Jahre nach Release - Fans lüften Geheimnis in altem Rollenspiel

Fast zwei Jahrzehnte hat es gedauert, bis einige Fans herausgefunden haben, warum es im finalen Boss-Kampf am Ende von Suikoden 2 noch einmal neue Ausrüstungsgegenstände gab.

von Tobias Ritter,
21.12.2016 12:41 Uhr

Spieler haben 18 Jahre nach der Veröffentlichung von Suikoden 2 Hinweise auf einen möglicherweise verworfenen New-Game-Plus-Modus gefunden. Spieler haben 18 Jahre nach der Veröffentlichung von Suikoden 2 Hinweise auf einen möglicherweise verworfenen New-Game-Plus-Modus gefunden.

Hätte Suikoden 2 einst fast einen New-Game-Plus-Modus bekommen? 18 Jahre nach der Veröffentlichung des PlayStation-Rollenspiels ist ein Fan nun auf entsprechende Hinweise gestoßen.

Im Quelltext einer entpackten japanischen Version des Spiels fand ein gewisser ne_ya eine Dialog-Stelle, die in der veröffentlichten Fassung des Spiels so nicht vorkommt. Während einer Szene in einem ungenutzten, aber bereits bekannten Dungeon ist unter anderem die Rede von einem »neuen Pfad«, den der Spieler beschreiten soll.

Dialog-Fund lässt Theorien sprießen

Fans des Spiels schließen nun daraus, dass der Spieler durch die entsprechende Dialog-Wahl wieder zurück in die Sindar-Ruinen geschickt worden wäre, von wo aus er das Spiel mit allen Runen und Ausrüstungsgegenständen noch einmal hätte durchspielen können.

Die Theorie macht durchaus Sinn, gab es im Epilog von Suikoden 2 nach dem Sieg gegen den finalen Boss-Gegner doch einige neue Gegenstände, für die der Spieler anschließend gar keine Verwendung mehr hatte. Zumindest dieses kleine Mysterium scheint mit dem Dialog-Fund geklärt zu sein.

Warum der New-Game-Plus-Modus nie seinen Weg in das Spiel fand, ist bisher unklar. Dass Spieler erst 18 Jahre nach der Veröffentlichung von Suikoden 2 Hinweise darauf fanden, ist aber zumindest eine interessante kleine Anekdote der Videospielgeschichte.

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