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Inhaltsverzeichnis
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20 Jahre Fallout - Making Of: Der Anfang der Endzeit

Alles halb so schlimm, wir schaffen das schon: Seit 20 Jahren strahlt der Vault Boy durch die postapokalyptische Fallout-Zukunft. Zum Jubiläum sprach GameStar mit Schöpfern des Seriendebüts, das als ungeplantes Spaßprojekt eine der kultigsten Spielwelten hervorachte.

von Heinrich Lenhardt,
07.10.2017 08:00 Uhr

Fallout feiert seinen 20. Geburstag, hätte jedoch um ein Haar sein Maskottchen verloren.Fallout feiert seinen 20. Geburstag, hätte jedoch um ein Haar sein Maskottchen verloren.

Alles Gute zum Geburtstag, Vault Boy! Daumen hoch und ein zuversichtliches Grinsen, so reagierst du seit 20 Jahren auf Radioaktivität, Supermutanten und Killerskorpione. Du bist eine unverwüstliche Ikone der Spielegeschichte, die alle Widrigkeiten des Ödlands ebenso souverän wegsteckt wie den Wechsel von Entwicklungsteam und Publisher.

Heute bist du als Coverboy auf dem vorläufigen Gipfel deines Ruhms angekommen: In diesen Tagen wippt uns deine blonde Tolle von der Fallout 4-»Game of the Year«-Sammlung entgegen. Dein naiver Optimismus passt perfekt zu den 1950er-Vibes und dem schwarzen Humor, die deiner düsteren Endzeitwelt Originalität und Charme verleihen. Und auf deinem Lebensweg konntest du eine positive Einstellung auch gut gebrauchen.

Du hast es anfangs nicht leicht gehabt, eine Rollenspielgröße wollte deine Geburt verhindern. Doch deine geistigen Eltern liebten dich so sehr, dass sie lieber auf ein Regelwerk verzichteten, als dich zu opfern. Lass uns doch zusammen eine Nuka-Cola aufmachen und uns gemütlich zurücklehnen, um mehr über deine Entstehungsgeschichte zu plaudern.

Report: Van Buren - Das nie erschienene Fallout 3

Den vierbeinigen Begleiter Dogmeat gibt es schon im ersten Fallout. Hier hilft er Herrchen dabei, eine knifflige Situation im Rundenkampfsystem zu überstehen.Den vierbeinigen Begleiter Dogmeat gibt es schon im ersten Fallout. Hier hilft er Herrchen dabei, eine knifflige Situation im Rundenkampfsystem zu überstehen.

Kämpfen, schleichen, quatschen

Mit Speck fängt man Mäuse. Mit Pizza fängt man Entwickler. Ende 1993 soll Tim Cain für seinen Arbeitgeber Interplay Tools und Engines entwickeln, von einem Spiel hat keiner etwas gesagt. »Da ich tagsüber nicht Leute ablenken sollte, die an anderen Projekten arbeiteten, blieb ich abends lange im Besprechungszimmer, um mit ihnen zu reden«, erinnert sich Cain im Gespräch mit GameStar.

Vom Duft der Köder-Pizza angelockt, schart sich bald ein buntes Grüppchen zusammen, um einige Monate lang ab 18:30 Uhr über Spielideen zu spinnen - dieses Besprechungszimmer wird zur Geburtswiege der Fallout-Serie. »Diejenigen, die von Anfang an dabei waren, waren Leute, die einfach etwas anderes machen wollten und bereit waren, dafür ihre Freizeit opfern«, beschreibt Cain die Keimzelle des Teams. Doch was ist die spielerische Vision, die für diese rege abendliche Betriebsamkeit sorgt?

Der moderne Erbe und seine Macken: Fallout 4 im Test