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30 Jahre Ubisoft - Teil 2: Ein gewagter Spagat

Selbst als Mainstream-Publisher will sich Ubisoft ein Herz für kleine, kreative Projekte bewahren. Kann dieser Spagat gelingen?

von Michael Graf, Benjamin Schäfer,
14.12.2016 08:00 Uhr

Wäre Ubisoft eine Rockband, dann hätten sie mit Rayman ihren Indie-Durchbruch gefeiert und sich in den 2000er-Jahren vollends dem Mainstream zugewandt - und damit auch dem Angriff auf andere Publisher. Gilles Monteil, der als Animationsexperte an Splinter Cell beteiligt war, erzählt uns, dass das Stealth-Spiel seine Entwicklung als eine Art Science-Fiction-Variante von James Bond begann, dann aber auf die Tom-Clancy-Lizenz umgemünzt wurde, um Konamis Metal-Gear-Solid-Serie den Rang abzulaufen.

Die Idee, Sam Fisher weiße Haare zu verpassen, damit der Spieler ihn in dunklen Ecken einfacher erkennt, lässt man fallen - zugunsten des ikonischen Nachtsichtgeräts mit den drei grünen Linsen. Zugleich wagt man den Einstieg ins vielversprechende Onlinegeschäft, betreibt Everquest in Europa und China, konzipiert Uru: Ages Beyond Myst als Multiplayertitel und will The Matrix Online mitproduzieren.

Doch schon wenige Jahre später tritt Ubisoft Everquest an Sony ab, streicht den Uru-Multiplayer und zieht sich wieder aus dem Matrix-Deal zurück. Das Internet ist nicht lukrativ genug - zumindest noch nicht.

So groß wird der Nachfolger: Wir haben Beyond Good & Evil 2 gesehen

Beyond Good & Evil 2 Beyond Good & Evil 2
Beyond Good & Evil Beyond Good & Evil

Beyond Good & Evil (links) gilt als Inbegriff des Kritikerlieblings: großartiges Spiel, schlechte Verkaufszahlen. Im September 2015 sickerte durch, dass Michel Ancel an einem Nachfolger arbeitet – zufälligerweise kurz vor der wichtigen Ubisoft-Aktionärsversammlung.