3-Strikes-Regel - Britische Provider wehren sich

Die Provider in Großbritannien wollen sich im Gegensatz zu anderen Ländern gegen Pläne wehren, nach denen Nutzer, denen Urheberrechtsverstöße vorgeworfen werden, mit einer Sperre ihres Anschlusses rechnen müssen.

von Georg Wieselsberger,
26.08.2009 15:03 Uhr

Die Internet-Provider in Großbritannien haben laut BBC verärgert auf Überlegungen der Regierung reagiert, nach denen Urheberrechtsverletzungen zum Kappen des Internetanschlusses führen sollen. Der Provider Talk Talk nannte die Vorstellungen der Regierung einen »Bruch fundamentaler Rechte", der nicht funktioniere.

Beschuldigte einfach vom Netz zu trennen sei sinnlos, da es relativ einfach sei, seine Identität im Web zu maskieren oder eine Entdeckung zu verhindern. Andere Provider setzen außerdem lieber darauf, besser zu informieren und Alternativen zu illegalen Downloads aufzuzeigen. Alles andere würde auf Kunden nur befremdlich wirken.

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