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Auf geht's

3D-Duell - Radeon vs. Geforce 4

ATI greift mit einem Wunderchip die Geforce 4 an und verspricht im Budget-Bereich eine Sensation. Nvidia verschiebt die Geforce 5 - Wachablösung im Grafik-Sektor?

01.10.2002 15:12 Uhr

Paukenschlag im Juli: »Unsere Radeon 9700 ist in 1280 mal 1024 Pixeln bei vierfach Anti-Aliasing und maximaler Qualität doppelt so schnell wie eine Geforce 4 Ti 4600!« ATIs Europa-Chef Peter Edinger brachte mit diesem Angriff auf Nvidia die Ausrichtung der neuen ATI-Grafikkartengeneration auf den Punkt. Statt Marketing-Schlagworten endlich eine griffige und vor allem überprüfbare Aussage zur Leistungsfähigkeit der neuen Radeon-Generation. Mit der unterschwelligen Botschaft, dass die Zeit der Geforce-Karten dem Ende zugeht.

ATIs Offensive

Mit ihrer eindeutigen Kampfansage greift ATI Konkurrentin Nvidia auf deren ureigenem Terrain an: dem Spielesektor. Dort will ATI seit längerem mitspielen. Schon die erste Radeon war direkt gegen die Geforce-Karten gerichtet, mit der Radeon 9700 (Codename R300) könnte ATI mehr als ein technologischer Achtungserfolg gelingen: Der Sprung an die Spitze der ersten 3D-Liga scheint auch in Sachen Image und Verkaufserfolg möglich. Denn ATI liefert mit seinem Flaggschiff den ersten Grafik-Chip mit voller DirectX-9-Kompatibilität. Sicher dauert es noch bis Mitte nächsten Jahres, bis die entsprechenden Spiele erscheinen, trotzdem hat man bei den Terminen für die Einführung der Karte richtig Gas gegeben. Denn Nvidias DirectX-9-Chip, der Geforce 5 (Codename NV30), sollte eigentlich schon im September den Staffelstab vom Klassenprimus Geforce 4 Ti 4600 übernehmen. Aufgrund von Schwierigkeiten mit der 0,13-Mikrometer-Fertigung verzögert sich der Veröffentlichungstermin. ATI fertigt den R300 übrigens in derselben Fabrik wie Nvidia den NV30, allerdings im einfacheren 0,15-Mikrometer-Prozess. Die Chance für ATI ist also da: Die Radeon-9700-Modelle von Herstellern wie Hercules, Sapphire und Powercolor sollen schon Anfang Oktober in den Regalen stehen, zu Preisen ab 450 Euro. Nvidias Hoffnungsträger Geforce 5 wird aller Wahrscheinlichkeit nach erst kurz vor Weihnachten zu kaufen sein.

Wir haben vorab das erste Radeon-9700-Modell über unseren Testparcours geschleift und den Versprechungen von ATIs Europa-Chef auf den Zahn gefühlt. Der Herausforderer musste gegen den bisherigen Platzhirsch Geforce 4 Ti 4600 antreten. Die Matrox Parhelia ist zwar ebenfalls eine High-Tech-Karte, fällt aber aus dem Test heraus: Nicht weil sie im vorletzten Game-Star demonstrierte, wie trotz Spitzentechnologie schlechte Benchmarkwerte zustande kommen können. Vielmehr gab Matrox bekannt, endgültig auf Treiber für die Betriebssysteme Windows 98 und ME zu verzichten. Lediglich Windows XP/2000, das uralte NT4 und Linux werden unterstützt. Weil nach neuesten Umfragen immer noch zwei Drittel unserer Leser unter Windows 98/ME spielen, verzichten wir auf eine erneute Teilnahme des Matrox-Flaggschiffes an unserem Vergleichstest.

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