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Was Sie über HDMI 1.4 wissen müssen - Grafikkarte mit dem Heimkino verbinden

Mehr Pixel, mehr Farben, weniger Kabelsalat – die Feature-Liste von HDMI 1.4 ist stattlich. Wir stellen die aktuelle Version der Multimedia-Schnittstelle im Detail vor.

von Benjamin Schischka,
13.04.2011 14:18 Uhr

Alle aktuellen Grafikkarten haben einen HDMI-Ausgang zum Anschluss an Monitor oder HD-Fernseher.Alle aktuellen Grafikkarten haben einen HDMI-Ausgang zum Anschluss an Monitor oder HD-Fernseher.

Der derzeit am meisten verbreitete HDMI-Standard ist wohl HDMI 1.3. Er kommt in der Playstation 3, vielen Blu-ray-Playern und Monitoren und Grafikkarten zum Einsatz. Im Gegensatz zu den ersten Versionen erlaubt HDMI 1.3 eine Auflösung von bis zu 1440p, also 2.560x1.440 Pixel und in der aktualisierten Fassung 1.3a/b/c auch die Übertragung von 3D-Bildern – zumindest bis 1080i.

Das »i« steht für »interlaced scan« und teilt das Monitor-Bild in zwei Halbbilder, um die übertragene Informationsmenge zu steigern. Nachteiliger Effekt: An horizontalen Kanten macht sich Zeilenflimmern bemerkbar. Beim »progressive scan« (gekennzeichnet durch ein »p« hinter der Auflösungsangabe) wirkt das Bild ruhiger.

In HDMI 1.4a können Sie 3D-Bilder auch in 1080p genießen. Doch das ist nicht alles: Im HDMI-1.4-Kabel ist ein Datenstrang für Ethernet reserviert. Über den wandern Daten mit bis zu 100 MB pro Sekunde durchs Netzwerk. Dadurch können Fernseher oder Blu-ray-Player ohne WLAN oder separates LAN-Kabel ins Internet oder direkt Informationen untereinander austauschen.

Eine weitere nützliche Neuerung in HDMI 1.4 ist der Audio-Rückkanal. Er macht Audio-Kabel vom TV-Gerät zum AV-Receiver überflüssig, weil die benötigten Audio-Daten im HDMI-1.4-Kabel »zurückfließen« können. Dieses Extra-Kabel war bislang notwendig, wenn die Ton-Quelle im TV-Gerät verbaut ist – was meistens durch TV-Tuner oder eingebaute DVD-Player der Fall ist. Weiter schafft HDMI 1.4 Auflösungen von bis zu 2160p, also 4.096x2.160 Pixel. Das ist die gleiche Auflösung, die immer mehr digitale Kinos verwenden.

Die meisten aktuellen Grafikkarten können über HDMI auch hochwertige Soundformate per Bitstreaming an einen entsprechenden Verstärker weiterreichen.Die meisten aktuellen Grafikkarten können über HDMI auch hochwertige Soundformate per Bitstreaming an einen entsprechenden Verstärker weiterreichen.

Durch Unterstützung von sYCC601, Adobe RGB und Adobe YCC601 deckt HDMI 1.4 einen größeren Farbraum ab. Darüber freuen sich vor allem Fotografen, weil die genannten Farbräume etwa bei Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommen.

Auch am HDMI-Stecker selbst hat sich etwas getan: Er kann jetzt auch in einer Micro-Version mit nur 19 Pins bis zu 1080p übertragen. Der Micro-Stecker ist vor allem für Smartphones und Digitalkameras interessant, weil er etwa 50 Prozent kleiner ist. HDMI 1.4 wird nun auch dem Einsatz in Autos gerecht, indem es Hitze und Vibration standhalten soll, berichtet das HDMI-Konsortium. Dafür ist auch ein eigener Kabeltyp angedacht.

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