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(Um)setzen: 6! - Die schlimmsten Umsetzungen von Konsole auf PC

Bei Konsolenportierungen und Parallelentwicklungen haben PC-Spiele technisch wie inhaltlich oft das Nachsehen. Wir zeigen die schlimmsten Umsetzungen, fragen die Entwickler und forschen nach den Ursachen.

von Daniel Matschijewsky,
17.12.2007 12:25 Uhr

Der Benutzeroberfläche von Oblivion merkt man an, dass sie für Konsolen-Controller ausgelegt ist.Der Benutzeroberfläche von Oblivion merkt man an, dass sie für Konsolen-Controller ausgelegt ist.

Wussten Sie schon? Sam Fishers Tochter ist tot! Wenn Sie das wenig überrascht, haben Sie entweder die entsprechenden Folgen unserer Redaktions-Comedy auf den Heft-DVDs gesehen oder Splinter Cell: Double Agent auf einer Konsole der alten Generation gespielt. Denn wo das Schleichabenteuer auf Microsofts Xbox, Sonys Playstation 2 und Nintendos Gamecube in Zwischensequenzen über den Unfalltod von Sams Tochter und andere Hintergründe aufklärt, tappen Besitzer eines PCs wegen fehlender Story-Inhalte im Dunkeln. Das lückenhafte vierte Splinter Cell ist nicht das einzige Beispiel. Allzu häufig hinken PC-Ableger ihren Konsolen-Originalen qualitativ weit hinterher.

Zahlen sprechen

Der PC-Riddick hatte im Gegensatz zu seinem Konsolenbruder einen zusätzlichen Level.Der PC-Riddick hatte im Gegensatz zu seinem Konsolenbruder einen zusätzlichen Level.

Dass PC-Spiele teils stiefmütterlich behandelt werden, verwundert wenig, wenn man sich die weltweiten Märkte ansieht. Denn dort haben die Konsolen die Nase weit vorn. Laut der amerikanischen Marktforschungsfirma NPD stieg der Umsatz von Konsolen-Software in den Vereinigten Staaten im letzten Jahr um 17,5, im ersten Quartal 2007 nochmals um weitere 22 Prozent. Der PC kam dagegen nur auf ein Prozent Wachstum. In Japan findet sich unter den 30 meistverkauften Titeln im September nicht ein einziges PC-Spiel; in England hat sich laut Ubisoft Ghost Recon: Advanced Warfighter für die Xbox 360 zehnmal besser verkauft als für den PC. Und das bei einem Shooter, eigentlich ein Stammgenre des mausgesteuerten PCs.

Auch in Deutschland, dem Land PC-affiner Käufer, sieht es nicht anders aus. Laut des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) stieg der Umsatz verkaufter Konsolenspiele im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent, sogenannte Handhelds wie Nintendos DS brachten es sogar auf 75 Prozent. Dagegen erscheinen die drei Prozent Umsatzwachstum im PC-Markt kaum erwähnenswert.

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