Abit KD7-Raid

Das Abit KD7-Raid läuft instabil und im Konkurrenzvergleich relativ langsam. Greifen Sie besser zu den gleich teuren KT400-Platinen von Asus oder Epox.

22.01.2003 16:19 Uhr

Das Athlon-Mainboard KD7-Raid von Abit schluckt alle AMD-Prozessoren für den Sockel A, darunter den Athlon XP/2800+. Es basiert auf VIAs KT400-Chipsatz für PC2700-RAM (DDR333). Als Zubehörpaket gibt's Onboard-LAN, -Sound und -Raid sowie vier USB-2.0-Anschlüsse. Sechs PCI-Steckplätze bieten viel Platz für künftige Erweiterungen. Allerdings fehlt die neue Laufwerksschnittstelle Serial-ATA.

Zwar hat das KD7-Raid viele Übertaktungsfunktionen, aber die bietet auch die Konkurrenz - bei besserer Performance. Mit einem Athlon XP/2200+, 512 MByte PC2700-Speicher und Geforce 4 Ti 4600 schaffte das KD7-Raid 11.835 3DMarks, das schnellste KT400-Board aber 12.051 (Asus A7V8X). Den Quake 3-Vergleich verliert ebenfalls das Abit-Board mit 244,0 zu 253,8 fps. Sie sollten im Bios des KD7-Raid unbedingt den Eintrag »Fast Command Decode« aktivieren, sonst arbeitet es noch langsamer. Während unserer Speichertest stürzte die Platine mit sechs verschiedenen Modulen ab, nur mit RAM von Corsair arbeitete sie stabil. Bei Belegung aller vier Speicher-Slots hängte sich das Board immer auf. RAM-Module von Kingston liefen auch einzeln instabil - Leistungsnote 4,5!


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