"Abkommen mit Intel sehr breit gefasst" - Weitere Stellungnahme von Nvidia

DigiTimes berichtet über eine weitere Stellungnahme von Nvidia zu der von Intel angestrengten Klage, die Nvidia das Recht abspricht, Chipsätze für Intel-Prozessoren mit integriertem Speichercontroller herzustellen.

von Georg Wieselsberger,
21.02.2009 15:31 Uhr

DigiTimes berichtet über eine weitere Stellungnahme von Nvidia zu der von Intel angestrengten Klage, die Nvidia das Recht abspricht, Chipsätze für Intel-Prozessoren mit integriertem Speichercontroller herzustellen. In einem Gespräch erklärte CEO Jen-Hsun Huang, dass ein Sieg von Intel nicht nur bedeuten würde, dass Nvidia keine Chipsätze für Nehalem-Prozessoren mit dem QuickPath Interconnect (QPI)-Bus anbieten dürfe, sondern auch von allen weiteren neuen Intel-Prozessoren ausgeschlossen wäre, die gar kein QPI nutzen. Nvidia sei jedoch der Ansicht, dass das Abkommen mit Intel aus dem Jahr 2004 dazu ausreiche. Es sei sehr breit gefasst, erlaube Nvidia den Zugang zu Intel-Systemen und Intel im Gegenzug den Zugriff auf Nvidia-Patente. Die Vereinbarung nenne keine spezifischen Technologien.

Abgesehen davon habe Nvidia noch keine Produkte angekündigt, die der Klage von Intel entsprechen, man verstehe diesen feindseligen Schritt von Intel daher nicht. Auslöser sei wohl die Ion-Plattform gewesen. Huang zeigte sich zuversichtlich, dass das Gericht im Sinne von Nvidia entscheiden werde. Auf keinen Fall werde Nvidia klein beigeben, man habe keine Angst vor Intel. Es gehe immerhin um die Zukunft und um das Recht von Nvidia, eigene Produkte zu entwickeln und nicht nur solche, für die Intel die Erlaubnis gebe.

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