Assassin's Creed Origins - Spieler kritisieren Gesichtsanimationen, Director reagiert

Der Director von Assassin's Creed: Origins betont noch einmal: Messe-Demos sind nicht final. Vorher hatte es Kritik an den Gesichtsanimationen gegeben.

von Elena Schulz,
25.09.2017 12:18 Uhr

Spieler sollen sich keine Sorgen über die Gesichtsanimationen in AC: Origins machen.Spieler sollen sich keine Sorgen über die Gesichtsanimationen in AC: Origins machen.

Die Gesichtsanimationen in Assassin's Creed: Origins sollen nicht wie bei Mass Effect: Andromeda beim Release für Aufregung sorgen. Nach Kritik an den Gesichtern zur E3, betonte das Game Director Ashraf Ismail noch einmal im Rahmen eines Interviews auf der PAX (via gamingbolt).

So würden die Builds, die man auf Messen wie der E3 sieht, nicht immer dem aktuellen Produktionsstand entsprechen:

"Eine Sache: die Leute wissen nicht, was hinter den Kulissen in der Produktion vorgeht und wie das genau funktioniert. Wir machen diese Demos und an irgendeinem Punkt lösen wir sie vom Entwicklungsprozess, um sie zu stabilisieren, zu verfeinern und aufzubereiten, damit sie von einem Massenpublikum gespielt werden können."

"Das Team arbeitet Tag und Nacht am Feinschliff"

Währenddessen sei das Team im Hintergrund damit beschäftigt, genau solche Kritikpunkte auszumerzen und zahlreiche Änderungen umzusetzen. Man würde seit der E3 permanent und sehr effizient am Feinschliff arbeiten.

Der tatsächliche Spielinhalt sei schon lange fertig. Bei den Präsentationen sei es wichtiger, ein lebendiges und spielbares Spiel zu zeigen, statt sich auf Animationen oder Zwischensequenzen zu konzentrieren und die Demo deshalb zurückzuhalten.

"Ich verstehe die Sorgen und habe das Feedback gesehen, aber ich würde sagen, wir haben genug Zeit bis zum Release. Wir arbeiten immer weiter am Feinschliff bis das Spiel die Qualität erreicht, mit der wir zufrieden sind."

Ein Desaster wie zum Launch von Mass Effect: Andromeda braucht man laut Ismail also nicht zu fürchten. Hier hatten die Animationen für allerlei Spott im Internet gesorgt. Später stellte sich heraus, dass hinter dem neuen Mass Effect wohl eine von Problemen geplagte Entwicklungsgeschichte lag.


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