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Advent Rising im Test - Scifi-Kitsch, aber die Action stimmt

Da heuert man einen bekannten Autor für die Story an, investiert viel Geld ins Spiel - und dann will's in Europa niemand vertreiben. Für Actionfans lohnt sich der Import trotzdem.

von Christian Schmidt,
25.09.2005 14:38 Uhr

In den Gefechten glüht und blitzt der Bildschirm - zumindest die Mitte. Weil Advent Rising nur im Breitbildformat läuft, bleiben Balken schwarz.In den Gefechten glüht und blitzt der Bildschirm - zumindest die Mitte. Weil Advent Rising nur im Breitbildformat läuft, bleiben Balken schwarz.

Wer ist Orson Scott Card? Einer der profiliertesten Science-Fiction-Autoren der USA, der Ende der 70er mit Ender's Game aus dem Stand einen Klassiker des Genres schuf. Was hat Card mit Spielen zu tun? So manches: Schon 1995 schrieb er für LucasArts die Dialoge zum Adventure-Klassiker The Dig. Nun gab er dem Action-Abenteuer Advent Rising vom Entwickler GlyphX die Handlung. Warum wir Ihnen erklären, dass ein hochdekorierter Autor hinter der Story steckt? Wenn Sie's nicht wüssten, würde es Ihnen mit Sicherheit nicht auffallen.

Wir rennen weg

Aus Gründen der Einfachheit haben wir die Geschehnisse von Advent Rising in den drei Überschriften hier im Artikel zusammengefasst. Sie wünschen mehr Details? Okay: In ferner Zukunft nimmt die Menschheit Kontakt zu einem Raumschiff der fremden Aurelianer auf - da erscheinen aus dem Nichts insektenartige Seeker und schießen alles in Stücke. Inmitten des Infernos versuchen Sie als Raumpilot Gideon Wyeth, Ihren Bruder Ethan und Ihre Freundin Olivia zu retten, und fliehen in atemloser Jagd auf den nahen Planeten.

Kurz vor der rettenden Aurelianer-Stadt muss Gideon den Raketen-Staffetten der Seeker- Raumschiffe ausweichen.Kurz vor der rettenden Aurelianer-Stadt muss Gideon den Raketen-Staffetten der Seeker- Raumschiffe ausweichen.

Das inszeniert Advent Rising als Mix aus Actionballereien in Verfolgerperspektive und exzellent animierten Videoszenen, in denen auf Hollywood-Niveau Dinge vorbeizischen, abstürzen oder explodieren. Zum Beispiel die Start-Raumstation, auf der Gideon - soviel sei verraten - Ethan oder Olivia zurücklassen muss. Ihre Entscheidung beeinflusst zwar den Spielverlauf nicht, aber einige Zwischensequenzen.

Wir bekommen Superkräfte

Coole Kräfte: Auf dem Seeker-Raumschiff schleudert Gideon Gegner ins All.Coole Kräfte: Auf dem Seeker-Raumschiff schleudert Gideon Gegner ins All.

Gegen die überall herumkrabbelnden Seeker wehrt sich Gideon mit dem fantastischen Waffenarsenal der Zukunft: Pistole, Schnellfeuergewehr, Raketenwerfer. Später schnappt er sich auch Waffen der Widersacher, darunter Schrotflinten- und Scharfschützengewehr-Varianten; insgesamt kommt das Spiel so auf elf Knarren. Je öfter Gideon eine Bleispritze verwendet, desto besser wird seine Fertigkeit in deren Umgang. In fünf Stufen steigen Treffsicherheit und Schaden, ab Stufe drei kommt jeweils ein zweiter Feuermodus hinzu. Der Raketenwerfer wird so zielsuchend, das Krull-Aliengewehr zum aufladbaren Plasmawerfer.

Ähnliche Lernerfolge gibt's im eher sinnfreien Nahkampf und in der Akrobatik - Ausweichsprünge legt Gideon später als coolen Zeitlupen-Radschlag hin. Etwa ab der Spielmitte erlernt er schließlich nach und nach sechs Spezialkräfte. Zunächst lässt er Gegner schweben, dann kommen Talente wie Druckwelle, Schild und Einfrieren dazu.

Der Science-Fiction-Held kann zwar nur zwei Waffen tragen, die dafür aber mit linker und rechter Maustaste separat oder gleichzeitig feuern. Das klappt vorzüglich, vor allem in Kombination mit Gideons Kräften: Mit der linken Hand hebt er Gegner hoch, mit rechts feuert er Gewehrsalven auf die hilflos Hängenden. Bei der restlichen Steuerung trägt das ursprünglich für die Xbox erschienene Advent Rising dafür schwer am Konsolenerbe.

Advent Rising - Screenshots ansehen

Weil kein Gamepad unterstützt wird, brauchen Sie allein fünf Tasten zum Aufnehmen, Auswählen und Umschalten der Waffen, dazu kommen zwei Sprung- und diverse Sonderknöpfe, etwa für Granaten. Mit dem Mausrad schalten Sie die Ziele durch, dann richtet sich Ihr Blickwinkel automatisch auf den Feind aus. Seltsamer wird's in den Buggys und Gleitern, die Sie immer mal wieder steuern. Die drehen sich analog zur Mausbewegung - sehr gewöhnungsbedürftig.

Den kompletten Test lesen Sie in GameStar-Ausgabe 11/2005 oder online im Heftarchiv.

PDF (Original) (Plus)
Größe: 534,2 KByte
Sprache: Deutsch

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