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Agatha Christie: Mord im Orient-Express im Test - Hercule Poirot braucht Hilfe einer Französin

Der Zug ist im Verzug, hat eine Leiche an Bord und zig potenzielle Mörder dazu. Eine junge wie hübsche Französin übernimmt im Spiel zu Agatha Christies Mord im Orient-Express den aufklärerischen Job eines alten, versnobten Belgiers.

von Petra Schmitz,
19.12.2006 11:37 Uhr

In Agatha Christies Krimi Mord im Orient-Express wird ein amerikanischer Geschäftsmann in einem Zug erstochen. Zufällig befindet sich auch Meisterdetektiv Hercule Poirot an Bord. Er nimmt sich des Rätsels an und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis. Im gleichnamigen Adventure ist alles ganz genauso - nur, dass der eitle Belgier verletzt in seinem Abteil liegt und die junge Französin Antoinette Marceau für ihn auf Mörderjagd geht.

Recht gekünstelt

In einem leeren Abteil finden wir einen zerrissenen Brief, der eine Menge verrät. In einem leeren Abteil finden wir einen zerrissenen Brief, der eine Menge verrät.

Antoinette wird Ihnen in einer Sequenz in Instanbul vorgestellt. Das ist zu Beginn auch recht nett gelungen. Man spürt den Eifer der jungen Dame, auf ihrer ersten großen Fahrt durch Europa alles richtig zu machen - und ihre Begeisterung für Poirot, der ihr großes Vorbild ist. Spätestens, wenn die Frau auf Mitreisende stößt, wird es aber arg gekünstelt. Die Herrschaften verstellen ihr den Weg in den Gassen der Stadt und lassen sie erst passieren, wenn sie kleine Aufgaben erledigt hat. So soll Antoinette den verlorenen Schirm einer Adeligen finden. Erst dann darf sie weiterziehen. Gut gelungen ist hingegen die Szene, in der die Heldin kurz vor dem Einsteigen über das Verhältnis zweier Passagiere stolpert. Sie bekommt zufällig ein Gespräch mit und zieht daraus die richtigen Schlüsse.

Mord im Orient-Express - Screenshots ansehen

Im Zug wird es dann tatsächlich über lange Zeit wie in der Romanvorlage. In stimmigen Rendersequenzen werden die Insassen bei Dinner und im Gespräch gezeigt. Poirot fragt seine Tischnachbarin Antoinette darüber aus, was sie von der illustren Gesellschaft hält. In der anschließenden Nacht bleibt der Zug im Schnee stecken, Poirot verletzt sich, der Mord geschieht, und Frau Marceau nimmt sich unter Beratung des Detektivs des Falls an.

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