Aldi-PC Medion Akoya E4360 D 8338 - Im Test auf PCwelt.de: Grafikkartenschwindel

Ob der Aldi-PC Medion Akoya E4360 D sein Geld wert ist und auch die Grafikkarte Nvidia Geforce GT 330 etwas taugt, haben unsere Kollegen von PCWelt.de herausgefunden.

von Christian Merkel,
04.02.2010 17:11 Uhr

Eigentlich liest sich der Werbeprospekt zum Aldi-PC Medion Akoya E4360 D ganz vielversprechend: Für 499 Euro bietet der Discounter einen gut ausgestatteten PC auf dem Stand der Technik. Neu ist etwa der Prozessor Intel Core i3-530, dessen Rechenleistung sich durchaus sehen lassen kann. Allerdings wirbt Aldi mit einer Geforce-Grafikkarte, deren Modellbezeichnung Geforce GT 330 dem unbedarften Käufer suggeriert, bereits die Nachfolgegeneration der Geforce-200-Serie zu erwerben. Wenn man den Kühlkörper der Karte abschraubt, offenbart sich allerdings die Wahrheit: Der Grafikchip trägt die Bezeichnung G92-168-B1. Nvidia führt diesen Grafikchip aus der 55-Nanometer-Fertigung unter dem Namen G92b, der bereits auf Geforce-9800-GT-Grafikkarten zum Einsatz kam. Allerdings wurde er für diesen Aldi-PC weiter kastriert, so dass die Grafikleistung unterhalb einer Geforce GT 9600 liegt.

Wenn dieser Etikettenschwindel nicht wäre, kann man den PC ansonsten als faires Angebot bezeichnen. Für 500 Euro bekommt man ein ordentliches Paket mit 4 GByte Arbeitsspeicher, einer 1000-GB-Festplatte sowie einem DVD-Brenner. Wie der PC in Disziplinen wie Arbeitsgeschwindigkeit, Betriebsgeräusch und Ausstattung abschneidet, klären unsere Kollegen von PCWelt.de in einem ausführlichen Test.

» Test des Aldi-PC Medion Akoya E4360 D 8338 auf PCWelt.de lesen


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