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Alien: Isolation im Technik-Check - Systemanforderungen und Grafikvergleich

Alien: Isolation bietet düstere Horror-Atnosphäre mit fiesem Alien. Welche Technik arbeitet hinter den Kulissen der Alien-Umsetzung und ist Ihr Rechner für den Weltraum-Horror gewappnet?

von Markus Lindner,
08.10.2014 10:00 Uhr

Alien: Isolation läutet den Horror-Herbst 2014 ein. Ob das Spiel auch technisch zum Gruseln ist, überprüfen wir im Technik-Check.Alien: Isolation läutet den Horror-Herbst 2014 ein. Ob das Spiel auch technisch zum Gruseln ist, überprüfen wir im Technik-Check.

In unserem Test zu Alien: Isolation stellt sich der Horror-Titel vom Entwicklerstudio Creative Assembly als sehr atmosphärische Spielumsetzung der Filmvorlage heraus. Auch technisch überrascht der Titel durch sehr geringe Hardware-Anforderungen und eine angesichts des geringen Leistungshungers sehr überzeugende Optik. Die hauseigene Engine, die Creative Assembly bei Alien: Isolation verwendet, arbeitet sehr effizient und lässt auch Besitzer veralteter Hardware teils sogar in höchsten Grafikeinstellungen spielen.

Der geringe Hardware-Anspruch gilt gleichermaßen für die Grafikkarte, die CPU und den Arbeitsspeicher Ihres Systems – Isolation lief in unserem Technik-Check sogar auf einem Dual-Core-Prozessor mit vergleichsweise niedriger Taktrate von 2,4 GHz problemlos. Solange mindestens 2,0 GByte RAM in Ihrem System stecken, gibt es in Alien: Isolation keine Probleme und das Spiel läuft auch in Kombination mit einer in die Jahre gekommenen Nvidia Geforce GTX 460 in hohen bis sehr hohen Details mit 40-50 Bildern pro Sekunde.

Das Alien: Isolation so genügsam ist, hat gleich mehrere Gründe. Zum einen spielt der Horror-Titel auf sehr beengtem Raum, sodass aufwändiges Rendern großer Spielwelten mit zahllosen Objekten wegfällt. Außerdem sieht das Spiel grafisch zwar teils sehr gut aus und kann vor allem durch die stimmigen Licht- und Partikeleffekte beeindrucken, jedoch fällt vor allem bei fehlenden Schatten der Spielfigur und der größtenteils statisch wirkenden Beleuchtung auf, dass hier an Ressourcen gespart wurde. Zu guter Letzt scheinen die Entwickler die PC-Version sehr ordentlich optimiert zu haben, was wir im letzten Technik-Check zu Mittelerde: Mordors Schatten noch ganz anders erlebt haben. Dadurch ergeben sich die folgenden, vergleichsweise niedrigen Systemanforderungen.

Detailreiche Gesichter Die aufwändig gestalteten Gesichter zeigen sogar Hautporen und Schweißperlen.

Stimmige Beleuchtung In Sachen Beleuchtung braucht sich Alien: Isolation nicht zu verstecken.

Systemanforderungen

1920x1080, »Ultra«-Details, Shadow-Map 2.048, alle Effekte aktiviert, HDAO, SMAA T2x
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 480 oder AMD Radeon HD 5870
Prozessor: Intel Core 2 Duo Q9400 oder AMD Athlon II X4 450
Arbeitsspeicher: 4,0 GByte
Festplatte: 30 GByte

1920x1080, hohe Details, Shadow-Map 1.536, alle Effekte aktiviert, SSAO Standard, SMAA T1x
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 560 oder AMD Radeon HD 6850
Prozessor: Intel Core 2 Duo E7400 oder AMD Athlon II X2 250
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte
Festplatte: 30 GByte

1920x1080, mittlere Details, Shadow-Map 1.024, alle Effekte deaktiviert, SSAO Aus, FXAA
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 450 oder AMD Radeon HD 4870
Prozessor: Intel Core 2 Duo E6600 oder AMD Phenom II X2 510
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte
Festplatte: 30 GByte

Grafikvergleich

Dunkelgrüne Kategorie In »Ultra« sieht Isolation besonders durch die stimmige Beleuchtung sehr gut aus.

Hellgrüne Kategorie In hohen Einstellungen fällt hauptsächlich die geringere Kantenglättung auf.

Gelbe Kategorie Auch die Schatten werden zunehmend verpixelter.

Niedrigste Einstellungen Ohne Kantenglättung wirkt das Bild sehr unruhig, die tolle Beleuchtung bleibt aber erhalten.

Die optischen Unterschiede zwischen den einzelnen Grafikeinstellungen fallen trotz vieler Einstellungsmöglichkeiten kaum auf. Im direkten Vergleich der »Ultra«-Grafik in der dunkelgrünen Kategorie zu den niedrigsten Einstellungen zeigt sich auf den ersten Blick kaum ein wahrnehmbarer Unterschied.

Am auffälligsten ist der Gegensatz bei der Kantenglättung. Zwar verwendet Isolation selbst in maximalen Settings nur zwei-faches temporales SMAA, was die Kanten leider nicht vollständig glättet, im Vergleich zum sehr unruhigen Bild in niedrigsten Einstellungen die Optik aber doch spürbar aufwertet. Zum anderen ist die Auflösung der Schatten einer der offensichtlichsten Unterschiede. In »Ultra« sind sie sehr stimmig und weich, mit Verringerung der Detailstufe werden sie zunehmend pixeliger.

Grafikmenü

Grafikeinstellungen Teil 1 Das Grafikmenü bietet eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten.

Grafikeinstellungen Teil 2 Große Unterschiede zwischen den einzelnen Qualitätsstufen sind aber nicht zu erkennen.

Obwohl das Grafikmenü von Alien: Isolation sehr komplex ist und viele Einstellungsmöglichkeiten bietet, halten sich die Unterschiede nicht nur bei der Optik, sondern auch bei den Hardwareanforderungen stark in Grenzen. Eine Option für die Texturen bietet Alien: Isolation in unserer Testversion übrigens gar nicht. Egal ob in »Ultra« oder niedrigsten Einstellungen – die Texturschärfe bleibt insgesamt stets ordentlich.

Neben vielen Standard-Einstellungen wie Bewegungsunschärfe, Schärfentiefe und anisotroper Texturfilterung können Sie auch Effekte wie Filmkörnung aktivieren, was ähnlich wie bei Left 4 Dead 2 einen leichten Grieseleffekt über das Bild legt und dadurch den filmischen Charakter verstärkt.

Detailgrad

Der Detailgrad wirkt sich nicht wie zunächst erwartet auf die Texturen aus, sondern beeinflusst vor allem die Distanzdarstellung des Spiels. Weiter entfernte Objekte verlieren in niedrigen Einstellungen schneller an Details und realistischen Schattierungen. Allerdings fällt der »Blick in die Ferne« bei Alien: Isolation aufgrund der beengten Level ohnehin meistens recht kurzsichtig aus, sodass ein Unterschied nur selten und meist nur bei genauem Hinsehen zu erkennen ist.

Ultra Egal. ob wir den Detailgrad auf »Ultra«...

Hoch ...oder die Stufe »Hoch«...

Mittel ...beziehungsweise »Mittel« einstellen: Optisch sind kaum Unterschiede zu sehen.

Niedrig Erst auf niedrigen Einstellungen sieht man die leicht vereinfachtere Darstellung des Betts oben rechts und den gröberen Schattenwurf an der Matratze.

Kantenglättung

Als höchste Kantenglättungsoption können Sie in Isolation temporales »Subpixel Morphological Anti-Aliasing« (SMAA) auswählen. Da sich diese Kantenglättung aber maximal zweifach nutzen lässt, bleiben unsaubere Kanten im Spiel erhalten. Zwar reduziert der mit SMAA verbundene Weichmacher-Filter das verbleibende Kantenflimmern zusätzlich, trotzdem hätten wir uns hier mehr Optionen gewünscht.

Temp. SMAA 2x Temporales SMAA kostet etwas mehr Leistung als FXAA, verrichtet aber auch bessere Arbeit bei der Kantenglättung.

Temp. SMAA 1x Da der Titel mit einfachem SMAA praktisch genau so schnell wie mit zweifachem läuft, sollten Sie auf jeden Fall SMAA 2x aktivieren.

FXAA FXAA kostet am wenigsten Leistung, die Kanten sind dementsprechend aber auch nicht sehr sauber geglättet.

Aus Ohne Kantenglättung lenken flimmernde Kanten vom eigentlichen Spielgeschehen ab.


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