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Alienware M17x R3 - High-End-Notebook mit Geforce GTX 580M

Über 2.000 Euro kostet das Alienware M17x R3, wenn es wie unser Testgerät mit einem 2,3 GHz schnellen Core-i7-Vierkerner, 8,0 GByte RAM und einer Geforce GTX 580M mit 2,0 GByte Videospeicher ausgestattet ist.

von J. Simon Leitner (Notebookcheck.com), Klaus Hinum (Notebookcheck.com),
19.11.2011 09:25 Uhr

Die Preise für das 17,3-Zoll-Notebook Alienware M17x R3 beginnen bei knapp unter 1.500 Euro. Selbst unsere Testkonfiguration ist im Vergleich zum maximal möglichen Hardware-Ausbau vergleichsweise günstig – im Alienware-Konfigurator können Sie problemlos rund 3.500 Euro in das M17x R3 investieren, wenn Sie einen höher getakteten Prozessor, eine SSD statt einer konventionellen Festplatte sowie Unterstützung von Nvidias stereoskopischem 3D-Modus 3D Vision wünschen und Blu-rays brennen möchten.

Im Test untersuchen wir, ob die schicke 17,3-Zoll-Kombination aus Core i7 2820QM und Geforce GTX 580M Spielern gerecht wird. Leistungstechnisch entspricht die Grafikkarte mit 384 Shader-Prozessoren ungefähr einer Nvidia Geforce GTX 560 Ti . Aber die 2,0 GByte Videospeicher sind übertrieben und bringen in der Praxis keine Leistungsvorteile. Ungewöhnlich, aber positiv für solch ein High-End-Notebook, ist die Unterstützung von Nvidias Optimus, mit dem das M17x R3 den Geforce-Grafikchip im Windows-Betrieb schlafen legen und auf die sparsamere Intel-Grafik ausweichen kann.

Mit der Geforce GTX 580M kostet das Alienware M17x R3 über 2.000 Euro. Dafür bietet das 17,3-Zoll-Notebook im Test aber auch Spieleleistung auf dem Niveau eines Desktop-PCs.Mit der Geforce GTX 580M kostet das Alienware M17x R3 über 2.000 Euro. Dafür bietet das 17,3-Zoll-Notebook im Test aber auch Spieleleistung auf dem Niveau eines Desktop-PCs.

Gehäuse

Optisch folgt das M17x R3 der aktuellen Designlinie von Alienware, die ebenso an amerikanische Tarnkappenbomber angelehnt ist wie die Formgebung des Asus G74SX . Die umfangreiche, mehrteilige Beleuchtung lässt sich über das Windows-Programm »Alien FX« konfigurieren. Alienware-Logo, Ziffernblock, Richtungstasten, Power-Taste oder Touchpad dürfen Sie unabhängig voneinander in mindestens 30 Farben einstellen. Über Anwendungsprofile unterscheidet das System zwischen Spielemodus und Büroeinsatz.

Tastatur und Multimedia-Leiste sind beleuchtet, die Farben lassen sich im Alienware Command Center anpassen.Tastatur und Multimedia-Leiste sind beleuchtet, die Farben lassen sich im Alienware Command Center anpassen.

Auch wenn das Gehäuse dem Vorgängermodell M17x R2 auf den ersten Blick sehr ähnelt, so hat der Hersteller es doch im Detail verändert. Das M17x R2 wiegt schwere 5,5 Kilo, das M17x R3 mit 4,4 Kilo über ein Kilo weniger (das Netzteil bringt in beiden Fällen zusätzlich ein Kilo auf die Waage). Zum Gewichtsverlust tragen der kleinere Grafikkartenkühler (ein Grafikchip statt zwei) sowie der Magnesium-Verbundwerkstoff bei, den Alienware anstelle von eloxiertem Aluminium verwendet. Nicht nur der Rahmen, auch das Gehäuse besteht aus dem leichteren Magnesium-Verbundwerkstoff, der bei gleicher Festigkeit wie Aluminium weniger dick sein muss. Dadurch ist das M17x R3 leichter, aber trotzdem äußerst stabil und verwindungsfest. Die angenehm griffige Soft-Touch-Beschichtung des M11x R2 hat der Hersteller beim M17x R3 beibehalten. Fingerabdrücke bleiben im Test zwar haften, sind aber kaum zu sehen. Insgesamt ist die Verarbeitung sehr gut. Nur die Kunststoffbodenplatte scheint nicht allzu stabil und die Lüfter-Öffnungen geben bei Druck nach.

Ausstattung

Der Core i7 2820QM in unserem Testgerät arbeitet normalerweise mit 2,3 GHz, erreicht im Turbo-Modus aber je nach Last bis zu 3,4 GHz. Durch Hyperthreading stehen den vier Rechenkernen noch vier weitere, virtuelle zur Seite, die sich weniger in Spielen, aber umso mehr in darauf optimierten Anwendungen wie beispielsweise Videoumwandlung positiv bemerkbar machen. Die Geforce GTX 580M wechselt sich über Nvidias Optimus-Technologie mit der Intel-Grafik in der CPU ab, je nachdem, ob der Windows-Desktop oder 3D-Spiele dargestellt werden. Die Taktfrequenzen liegen bei 620 beziehungsweise 1.240 MHz für Chip und die 384 Shader-Einheiten, der 2,0 GByte große GDDR5-Speicher arbeitet effektiv mit 3.000 MHz. Die Festplatte unseres Modells fasst 320 GByte, zudem steckt ein DVD-Brenner im Testgerät. Beide Komponenten lassen sich, wie viele andere Bauteile auch, im Konfigurator durch eine höherwertige Variante ersetzen (natürlich nur gegen Aufpreis). Die Klipsch-Lautsprecher sind guter Durchschnitt, WLAN nach 802.11n-Standard und Bluetooth 3.0 an Bord.

Mauspad und Kappe Alienware liefert beim M17x R3 viel Zubehör mit, etwa Mauspad und Kappe.

Software Auf DVD werden Treiber, Roxio Creator, Webcam Central und eine Windows-7-DVD mitgeliefert.

Handbuch Einen Alienware-Aufkleber und ein schickes Handbuch gibt es ebenfalls.

Toslink-Adapter An den als Cinch-Buchse ausgeführten SPDIF-Anschluss lassen sich mittels beigelegtem TOSLINK-Adapter auch optische Kabel stöpseln.

Tasche Zudem bekommen Sie eine praktische Stofftasche.

Gegenüber dem alten M17x-Design hat Alienware die Anschlüsse anders verteilt, aber auch verändert. Hinzu gekommen sind zwei USB-3.0-Ports und ein HDMI-Eingang, um das Display beispielsweise mit einer Spielkonsolenzu verwenden. Gestrichen hat Alienware dagegen den Firewire-Anschluss des alten Modells sowie den ExpressCard-Erweiterungsschacht. Bis auf den Netzstecker liegen alle Anschlüsse an den Seiten – das macht sie zwar besser erreichbar, führt beim Streibtischeinsatz aber zu einem deutlich höheren Platzbedarf, weil die Kabel raumgreifend von beiden Seiten weg führen. Wenigstens befinden sich die Anschlüsse für die sperrigsten Kabel jeweils im hintersten Seitenbereich. Links hat Alienware eine Kensington-Diebstahlsicherung, VGA-, HDMI- und Mini-Displayport-Ausgang, Gigabit-Netzwerk, die beiden USB-3.0-Anschlüsse, einen S/P-DIF-Ausgang sowie einen Mikrofon- und zwei Kopfhörer-Anschlüsse angebracht. Auf der rechten Seiten befinden sich der 8in1-Kartenleser, der DVD-Brenner, zwei USB-2.0- sowie ein eSATA- und ein HDMI-Eingang.


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