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Auf geht's

Alpha Protocol - das Agenten-Rollenspiel angespielt

Ein Mann, zig verführerische Frauen und ein groß angelegter Verrat: Im hochspannenden Agenten-Rollenspiel Alpha Protocol geht’s rund um den Globus, um einen Weltkrieg zu verhindern.

von Petra Schmitz,
06.05.2010 17:28 Uhr

Die hübsche Asiatin Mina ist nicht nur eine brillante Informantin, sondern auch ziemlich niedlich. Mit der muss doch was gehen! Und diese rothaarige Journalistin Scarlet - sehr verführerisch. Als Michael Thorton, Agent des Geheimdienst Alpha Protocol, sollen Sie im gleichnamigen Rollenspiel nicht nur die Welt vor einem Krieg retten, sondern dürfen auch die Herzen (oder zumindest die Körper) von einem ganzen Schwung bemerkenswerter Frauen erobern. Wie Ihnen beides gelingt, haben wir mit einer weit fortgeschrittenen Version des Agentenabenteuers von Obsidian Entertainment (Neverwinter Nights 2, Knights of the Old Republic 2) ausprobiert.

Agent Michael Thorton gerät in eine internationale Verschwörung.Agent Michael Thorton gerät in eine internationale Verschwörung.

Viele Entscheidungen

Alpha Protocol lässt sich aktuell am besten mit Mass Effect 2 vergleichen. Neben actiongeladenen Missionen, in denen Sie bösen Buben den Garaus machen, stehen haufenweise prima vertonte Dialoge (nur auf Englisch mit deutschen Untertiteln) mit den unterschiedlichsten Gestalten an.

Als Agent im Einsatz starten Sie mit einem Bonus auf den Nahkampfwert. Mit Kampfsport-Manövern hauen Sie dann fast jeden Gegner locker aus den Schuhen.Als Agent im Einsatz starten Sie mit einem Bonus auf den Nahkampfwert. Mit Kampfsport-Manövern hauen Sie dann fast jeden Gegner locker aus den Schuhen.

Je nachdem, wie Sie sich in diesen Gesprächen verhalten, je nachdem, welche Entscheidungen Sie treffen, entwickelt sich die Handlung. Wenn Sie sich in Moskau in einem verschneiten Park mit Albatross treffen, dem Boss der mysteriösen G22-Organisation, und sich auf einen Deal einlassen, dann hilft Ihnen G22 später im Spiel, in die gut bewachte und nicht sehr stilsicher eingerichtete Behausung eines russischen Mafioso einzudringen. Ob und unter welchen Voraussetzungen das Treffen mit Albatross allerdings zustande kommt, hängt davon ab, ob Sie zuvor bei einem nächtlichen Überfall auf eine Yacht eine zwar stumme, aber recht schießfreudige junge Punklady leben lassen.

Alpha Protocol steckt voll von größeren wie kleineren Entscheidungen, die allesamt in entsprechendem Rahmen Einfluss aufs Spielgeschehen haben und letztlich in einem von angeblich 15 Enden gipfeln sollen. Wenn Sie Mina gegenüber den falschen Ton anschlagen, rutschen Sie im Ansehen der Dame nach unten. Das verhindert nicht nur eine Romanze, sondern macht Sie auch schwächer, denn die so genannten Handler (also Ihre Informanten und Kontaktpersonen) verleihen Ihnen Boni wie beispielsweise eine schnellere Regeneration, wenn Sie gut mit ihnen stehen. Ob Mina am Ende eine der Guten ist, können wir sowieso noch nicht mit Bestimmtheit sagen.

Das Dialogsystem

Auch das Dialogsystem von Alpha Protocol erinnert an Mass Effect 2, jedoch gibt’s einige auffällige Unterschiede zwischen den Spielen.

In den Dialogen müssen Sie schnell antworten.In den Dialogen müssen Sie schnell antworten.

Genau wie in Biowares Rollenspiel präsentiert man Ihnen stets mehrere Antwortmöglichkeiten, allerdings sind die Vorschläge nicht die Kurzversionen des anschließend Gesagten, sondern Angaben wie »zurückhaltend«, »professionell« oder »aggressiv«. Oft gibt’s auch Stichworte wie »Handel« oder »Raketen«, wenn der Held nach konkreten Informationen forscht. Dass die Vorschläge so knapp und schnell erfassbar gehalten sind, hat einen Grund: Sie müssen aus den Optionen unter Zeitdruck (dargestellt durch einen schrumpfenden Balken) wählen. Das führt zuweilen dazu, dass sie eher eine Bauch- als eine Kopfentscheidung treffen. So macht es Ihnen Alpha Protocol schwerer, eine strikte Gut- beziehungsweise Böse-Route zu gehen und bleibt stets spannend und überraschend.

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