Amazon Kindle Fire HD - Kritik an Webseiten-Tracking und eingeblendeter Werbung

Nach der Vorstellung der neuen Kindle Fire HD-Tablets durch Amazon dauerte es nicht lange, bis im Web zum Teil heftige Kritik an einigen Punkten aufkam.

von Georg Wieselsberger,
09.09.2012 10:39 Uhr

Die Amazon Kindle Fire HD-Tablets verwenden den hauseigenen Silk-Webbrowser, der das Surfen über Amazon-Server beschleunigt. Ein neues Feature des vor allem in Sachen Leistung im Vergleich zur bisherigen Version verbesserten Browsers ist eine »Trending«-Funktion, die anzeigt, welche Webseiten bei Kindle Fire-Nutzern gerade am beliebtesten sind.

Um das festzustellen, muss Amazon aber speichern, welche Webseiten mit den Tablets abgerufen werden. Das funktioniert über den Server-Cache, den Silk für schnelleres Websurfen verwendet. Nachdem das bei vielen Usern Bedenken in Sachen Privatsphäre ausgelöst hatte, hat Amazon noch einmal erklärt, dass in den Einstellungen der Tablets die Beschleunigung über Amazon-Server abgestellt und so das Nutzen der eigenen Daten für die Trending-Funktion verhindert werden kann.

Auch der zweite Kritikpunkt scheint inzwischen gelöst. Die neuen Kindle-Tablets blenden sowohl auf der Startseite als auch auf dem Bildschirmschoner Werbung ein. Dieses Feature sorgt durch die erzielten Einnahmen für Amazon für einen niedrigeren Verkaufspreis der Geräte. Nachdem es zunächst so aussah, dass Amazon hier keine Abstell-Möglichkeit vorsehen würde, meldet Engadget nun, dass Kinde Fire HD-Nutzer für 15 US-Dollar Gebühr die Werbung doch abstellen können.

Amazon bietet auch den E-Book-Reader Kindle in den USA auch mit Werbung und einer kostenpflichtigen Opt-Out-Option günstiger an. Es würden sich aber nur wenige Nutzer für das Deaktivieren entscheiden.

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