AMD - Ausbau der Fabrik Dresden verschoben

AMD wollte eigentlich die Fabrik in Dresden für die Nutzung von 300mm-Wafern in 65nm-Bauweise bis 2008 umrüsten. Aber nach einem Verlust von mehr als einer Milliarde Dollar in zwei Quartalen hat AMD diesen Plan laut NordicHardware geändert und verschoben. Dresden wird nach wie vor für die Produktion in 65nm ausgebaut, aber bis 2009 bleibt es bei der Verwendung von 200mm-Wafern.

von Georg Wieselsberger,
29.07.2007 11:10 Uhr

AMD wollte eigentlich die Fabrik in Dresden für die Nutzung von 300mm-Wafern in 65nm-Bauweise bis 2008 umrüsten. Aber nach einem Verlust von mehr als einer Milliarde Dollar in zwei Quartalen hat AMD diesen Plan laut NordicHardware geändert und verschoben. Dresden wird nach wie vor für die Produktion in 65nm ausgebaut, aber bis 2009 bleibt es bei der Verwendung von 200mm-Wafern.

Diese Entscheidung scheint auf sehr starken aktuellen Finanzdruck bei AMD hinzudeuten, denn 300mm-Wafer sind wirtschaftlich auf lange Sicht sinnvoller. "Wafer" sind die Scheiben, auf denen integrierte Schaltkreise hergestellt werden. Bei grösseren Wafern ist die Anzahl der produzierten Chips grösser und der Verschnitt kleiner. Dies sorgt für eine kostengünstigere Produktion.


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