AMD - Erklärt die angeblichen »Treiber-Cheats«

Gleich zwei AMD-Manager haben zu den Veränderungen bei der Bildqualität der letzten Catalyst-Grafikkartentreiber Stellung genommen.

von Georg Wieselsberger,
02.12.2010 13:21 Uhr

AMD hat demnach bei den Catalyst-Treibern einige Veränderungen vorgenommen, bei denen die Bildqualität eine große Rolle spielt. Es handelt sich dabei aber laut AMD nicht um Cheats zu Gunsten der AMD Radeon HD 6870, wie von mehreren Webseiten und Nvidia behauptet.

Auf Kundenwunsch habe man die Einstellungen des Catalyst AI in mehrere Bereiche eingeteilt, statt wie bisher nur die Möglichkeiten »Standard« und »Erweitert« zu bieten. Nun gibt es die zusätzliche Möglichkeit zur Einstellung der Texturfilterung in »Hohe Qualität«, »Qualität« und »Leistung«.

Hohe Qualität bedeutet, dass der Treiber keinerlei Optimierungen vornimmt, Qualität nutzt einige Optimierungen, bei denen das Treiber-Entwicklungsteam überzeugt ist, dass sie die Bildqualität nicht verschlechtern und die deswegen nun die Standardeinstellung sind. Bei Leistung werden dann zusätzliche Optimierungen verwendet, die allerdings auch die Bildqualität verringern können.

Dass es bei einigen Benchmarks oder Spielen zu Bildfehlern bei Nutzung der Standard-Einstellungen kommen kann, bestritten der Senior Manager of Software Engineering Andy Pomianowski und der Technical Marketing Manager Dave Nalasco gegenüber Hexus nicht, doch bei derart komplexen Berechnungen könne trotz aller Anstrengungen nicht jedes Bild zu jeder Zeit perfekt sein.

Wichtiger sei aber nach Ansicht des gesamten Catalyst-Teams, dass die Standard-Einstellungen und –Optimierungen für die große Mehrzahl aller Nutzer fast immer die beste Leistung ohne Einbußen bei der Bildqualität liefere. Bei Problemen könne man immer den Modus »Hohe Qualität« nutzen, der dann das perfekte Bild liefert, so Nalasco.


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