AMD - Interview über GPGPU und "Fusion"

Giuseppe Amato , Technical Director of Sales / Marketing bei AMD , hat in Italien ein Interview gegeben, bei dem er einige Informationen über das Projekt " Fusion " preisgab. So sei der Fusion-Prozessor nicht wie oft zu lesen als reine Einzelkern-CPU geplant, sondern erlaubt auch das Verbinden mehrerer Prozessoren.

von Georg Wieselsberger,
17.07.2007 12:18 Uhr

Giuseppe Amato, Technical Director of Sales / Marketing bei AMD, hat in Italien ein Interview gegeben, bei dem er einige Informationen über das Projekt "Fusion" preisgab. So sei der Fusion-Prozessor nicht wie oft zu lesen als reine Einzelkern-CPU geplant, sondern erlaubt auch das Verbinden mehrerer Prozessoren.

Die kompletten Pläne für Fusion seien aber noch nicht in festgelegt. Eine Verbindung aus CPU und GPU über eine Art Crossfire sei denkbar. Fusion sei ausserdem sehr flexibel und skalierbar und würde es erlauben, je nach Anforderungen der Kunden die Anzahl der integrierten CPUs und GPUs zu variieren.

AMD sei nicht nur mehr eine Mikroprozessor-Firma, so Amato. Nach dem Kauf von ATi hätte sich AMD in eine "Plattform-Firma" verwandelt, die die Anforderungen der Kunden erfüllt. Und genau hier soll Fusion ansetzen.

Nebenbei dementierte Amato die Gerüchte, AMD könnte auf eigene Fabriken verzichten. Dies sei eine Missinterpretation einer Rede von Hector Ruiz, dem CEO von AMD, gewesen. Was jedoch Grafikchips und Chipsätze angehe, bleibe man beim bisherigen Modell ohne eigene Fabrikation.


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