AMD Radeon HD 8000-Serie - Nur umbenannte HD 7000-Modelle für PC-Hersteller

AMD hat auf der CES sowohl die Radeon HD 8000M-Grafikchips für Notebooks als auch die AMD Radeon HD 8000-Serie für Desktops angekündigt – aber nur für OEMs.

von Georg Wieselsberger,
08.01.2013 10:09 Uhr

PC-Hersteller können künftig ihre Produkte auch mit Grafikkarten aus der AMD Radeon HD 8000-Serie anbieten, denn AMD hat entsprechende Modelle auf der CES vorgestellt. Allerdings bleiben auch die Desktop-Varianten den OEMs vorbehalten, was bei einem genaueren Blick auf die technischen Daten allerdings nicht wundert.

Denn die AMD Radeon HD 8950, die bereits von Lenovo genannt wurde, entspricht laut dem PDF mit den Spezifikationen exakt der längst erhältlichen AMD Radeon HD 7950 Boost , während die AMD Radeon HD 8970 laut PDF nichts anderes zu sein scheint als eine umbenannte AMD Radeon HD 7970 GHz Edition . Das setzt sich durch nahezu alle Modelle der 7000er-Reihe fort. Damit kehrt AMD in großem Umfang zur oft kritisierten Praxis der Umbenennung älterer Modelle zurück, die zuletzt nur noch Einsteiger-Grafikkarten betraf.

Die neuen »Sea Islands«-Modelle, die in den nächsten Wochen erwartet werden, dürften nach der Nutzung der 8000er-Modellnummern für OEMs vermutlich eher als AMD Radeon HD 9000-Serie oder mit einem ganz neuen Namen auf den Markt kommen.

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