AMD Trinity - »Ultrathin«-Notebooks mit DirectX-11-Grafik für unter 500 US-Dollar

AMD sagt den von Intel vorangetriebenen Ultrabooks mit seinem neuen Trinity-Prozessor den Kampf an, vor allem an der Preisfront.

von Georg Wieselsberger,
16.01.2012 12:14 Uhr

Die neue Trinity-APU (Accelerated Processing Unit) von AMD verbindet mehrere CPU-Kerne mit der verbesserten Bulldozer-Architektur »Piledriver« mit einem DirectX-11-Grafikkern, der die gleiche Technik wie die Radeon HD 6970 verwendet. AMD hat wie berichtet bereits eine stromsparende Version mit nur 17 Watt maximalem Verbrauch und dem Spiel DiRT 3 vorgeführt.

Laut DailyTech sind diese Prozessoren vor allem für sogenannte »Ultrathins« gedacht, also extrem flache Notebooks, die in direkte Konkurrenz zu den von Intel sogar namentlich geschützten »Ultrabooks« treten sollen. AMD erwartet dabei, dass die Ultrathins eine sehr gute Batterielaufzeit aufweisen werden und dabei in Sachen Grafikleistung »ganz klar und vorführbar besser« als die Ultrabooks sein werden.

Angeblich gibt es bereits rund 20 geplante Ultrathin-Modelle verschiedener Hersteller. Während die Ultrabooks mit Intel-Prozessor zwischen 700 und 1.000 US-Dollar kosten sollen, plant AMD Trinity-Ultrathins für unter 500 Dollar. Das wären rund 400 Euro nach aktuellem Kurs. Allerdings ist bislang unklar, wie leistungsfähig Trinity im Vergleich zu den Intel-CPUs in Ultrabooks wirklich ist.


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