AMD Freesync in Aktion - Video mit 240 Bildern pro Sekunde

Wie AMD Freesync wirkt, zeigt ein neues Video von der CES, das mit 240 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurde.

von Georg Wieselsberger,
11.01.2015 09:51 Uhr

Im Januar sollen die ersten Monitore mit AMD Freesync auf den Markt kommen.Im Januar sollen die ersten Monitore mit AMD Freesync auf den Markt kommen.

AMDs Freesync soll wie Nvidias G-Sync die Refresh-Rate des Monitors mit der tatsächlich dargestellten Bildrate synchronisieren und damit unerwünschte Effekte wie Tearing oder Bildflackern verhindern. Bei einer persönlichen Vorführung ist dieser Effekt natürlich sofort zu erkennen, doch bislang waren entsprechende Videos wenig überzeugend, da sich die bessere Synchronisierung so nur schlecht abbilden lies. Die Webseite Techreport hat nun auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas ein Video aufgenommen, dass den Effekt von Freesync deutlich zeigt.

Bei einer Freesync-Vorführung kam ein Monitor zum Einsatz, der ohne Freesync mit 60 Hz arbeitet. Die bekannte Freesync-Demo mit einem Windrad wurde mit 240 Bildern pro Sekunde aufgenommen und dann verlangsamt. Zuerst läuft die Demo ohne Freesync und zeigt vor allem an den einzelnen Blättern dann deutlich erkennbare Tearing-Effekte. Nach dem Umschalten auf Freesync verschwinden diese und das gesamte Bild wirkt deutlich ruhiger, weil die Refreshrate bei 45 Fps auf rund 45 Hz synchronisiert wurde. Für Besitzer von neueren AMD-Grafikkarten wie einer Radeon R9 290 dürfte bei einer Neuanschaffung eines Monitors die Freesync-Kompatibilität wohl bald eine Rolle spielen.

AMD hat viele große Hersteller wie BenQ, LG Electronics, Nixeus, Viewsonic und Samsung als Partner für Freesync-Monitore gewinnen können. Der preisliche Unterschied zu herkömmlichen Displays sollte gering ausfallen, da der ohnehin notwendige Scaler-Chip für das Panel nur den neuen ESA-Standard Adaptive Sync unterstützen muss und AMD das Freesync-Zertifikat kostenlos an die Hersteller vergibt. Die ersten Freesync-Monitore sollten noch in diesem Monat in den Handel kommen. Angekündigt sind Modelle mit Ultra-HD, Full-HD und sogar solche im 21:9-Format.


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