AMD Radeon HD 7770 - Benchmarkergebnisse?

In einem asiatischen Forum sind Benchmarkergebnisse der kommenden AMD-Mittelklassekarte Radeon HD 7770 aufgetaucht. Getestet wurde dabei mit einem Intel Core i5-3550K mit 3,3 GHz.

von Dennis Ziesecke,
30.12.2011 16:50 Uhr

Ein Forenmitglied der Webseite Chiphell scheint bereits im Besitz einer AMD Radeon HD 7770 sowie eines Ivy-Bridge Core-i5 3550K zu sein. Fotos der Grafikkarte stimmen mit den bereits vor einiger Zeit an die Öffentlichkeit gedrungenen Bildern der Karte überein - mit dem Unterschied, dass bei den aktuellen Fotos auch die Rückseite des PCB zu sehen ist. Die Informationen dürften dennoch mit Vorsicht zu genießen sein.

Die HD 7770 wird dabei mit 896 Shadern (14 Compute-Units) und einem GPU-Takt von 1 GHz angegeben. Der voraussichtlich 1 bis 2 Gigabyte große GDDR5-Speicher der Karte ist mit 128 Bit Bandbreite angebunden und taktet mit 1125 MHz. Die Platine weist nur einen 6-Pin-Stromstecker auf, der Chiphell-Forist "bigpao007" schätzt die Karte auf 90-100 Watt Verbrauch.

Ein paar Benchmarkergebnisse veröffentlicht bigpao007 ebenfalls. Im Futuremark 3DMark 06 liegt die Radeon HD 7770 demnach bei 18143 Punkten (SM2.0: 6785, HDR: 8086, CPU: 6390), im Performance-Modus des 3DMark 11 kommt das System auf 3421 Punkte (Graphics Score: 3138 Punkte). Das Extreme-Preset des 3DMark 11 kommt auf 1077 Punkte, wobei der Graphics Score bei 965 Punkten liegt.

Die Karte reiht sich damit vor Nvidias GT550Ti und hinter der HD 6850 ein. Entgegen früherer Gerüchte soll die HD 7770 wie auch die größeren Modelle der HD7000-Reihe auf die GCN-Architektur setzen und somit auch DX11.1 sowie PCIe3.0 unterstützen. Erscheinen soll die Karte eventuell im Februar 2012 zu einem Preis von 120-150 US-Dollar. Allerdings sind weiterhin alle Angaben ohne Gewähr, es handelt sich sowohl beim Erscheinungsdatum als auch beim Preis nur um Schätzungen und Gerüchte.

Intels Core i5-3550K mit seinen 3,3 GHz Takt zeigt bei den wenigen Benchmarks ein zu erwartendes Bild und liegt in der Leistung vor dem Core i5-2500K aber hinter dem Core i7-2600K. Als Unterbau diente dem Tester ein Mainboard mit Intels kommendem Z77-Chipsatz sowie 2 x 2 Gigabyte DDR3-RAM.


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