AMD sieht keine Lizenzprobleme mit Intel - Alles innerhalb der Abkommen

AMD ist sich sicher, dass entgegen der Bedenken von Intel sowohl die Gründung von The Foundry Company (TFC) als auch der Kauf von ATI nicht gegen die Lizenzabkommen mit Intel verstoßen.

von Georg Wieselsberger,
12.02.2009 14:21 Uhr

AMD ist sicher, dass entgegen der Bedenken von Intel sowohl die Gründung von The Foundry Company (TFC) als auch der Kauf von ATI nicht gegen die Lizenzabkommen mit Intel verstoßen. Laut Sprecher Drew Prairie wurde sichergestellt, dass auch der Status von TFC als Tochterfirma den Regelungen entspricht. Als Beleg verweist er auf Punkt 1.22 einer online einsehbaren, gekürzten Version des Abkommens mit Intel. Dort wird beschrieben, was im Sinne des Vertrages unter Tochterfirma zu verstehen ist. Eine der Bedingungen ist der Besitz von 50 Prozent der stimmberechtigten Anteile. Genau dies hatte AMD in dem Abkommen mit dem Investor ATIC sichergestellt. Intel hat aber trotzdem Bedenken, was auch daran liegen könnte, dass AMD wirtschaftlich nur 44,4 Prozent von TFC gehören und dieser Anteil weiter sinken soll. Das von Intel geforderte Treffen mit AMD wird laut Prairie stattfinden, der Termin liegt aber noch nicht fest.

Täglich aktuelle Hardware-News? Jetzt Newsletter bestellen!


Kommentare(7)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.