Amnesia: A Machine For Pigs - Deshalb hat Frictional die Entwicklung an die Dear-Esther-Entwickler weitergegeben

Warum Amnesia: A Machine For Pigs nicht vom für das Original verantwortlichen Frictional Games entwickelt wurde, sondern von The Chinese Room, hat einer der Studio-Chefs nun in einem Interview näher ausgeführt.

von Tobias Ritter,
11.09.2013 12:05 Uhr

Amnesia: A Machine for Pigs wurde von The Chinese Room statt von Frictional entwickelt. Warum hat nun Jens Nilsson im Interview erläutert.Amnesia: A Machine for Pigs wurde von The Chinese Room statt von Frictional entwickelt. Warum hat nun Jens Nilsson im Interview erläutert.

Mit Amnesia: The Dark Descent hat Spielentwickler Frictional Games einen wahren Überraschungserfolg abgeliefert. Da verwunderte es kaum, dass mit Amnesia: A Machine for Pigs relativ schnell ein Nachfolger angekündigt wurde. Was jedoch verwunderte: Nicht das ursprüngliche Entwicklerstudio führte die Marke weiter, sondern The Chinese Room, ein zuvor durch Dear Esther in Erscheinung getretenes Entwicklerteam.

Warum man die erfolgreiche Marke so einfach aus den Händen gegeben hat, erklärte nun Studio-Co-Chef Jens Nilsson gegenüber gamasutra.com. Man habe zwar gefühlt, dass bei den Spielern ein großes Interesse an einem Nachfolger bestehen würde, allerdings habe man selbst kein Interesse daran gehabt, sich hinzusetzen und über ein nächstes Amnesia nachzudenken.

»Wir hatten ein ziemlich sicheres Gefühl, dass wir völlig scheitern würden. Und dann kam uns die Idee, dass wir ja jemand anderen fragen könnten [...]. Unsere erste Wahl fiel dann auf The Chinese Room, die auch unsere Traum-Besetzung gewesen wären.«

Und dann ging offensichtlich alles relativ schnell: The Chinese Room machte sich an die Entwicklung eines zweiten Amnesias und Frictional Games warf ab und an einen prüfenden Blick auf den Entwicklungsfortschritt. Als die Inhalte dann fertig gestellt waren, wechselten die Rollen: Frictional merzte Fehler aus, verbesserte die Performance und schraubte am Gameplay-Fluss, während die Dear-Esther-Entwickler ihre Rückmeldung zu den Änderungen gaben.

Und am Ende war man offensichtlich recht zufrieden mit der Zusammenarbeit:

»Unsere Hoffnung war es, etwas völlig anderes zu bekommen, etwas frisches [...]. Das finale Spiel ist sehr viel mehr Amnesia als das Original.«

Amnesia: A Machine for Pigs - Test-Video zum Horror-Adventure 6:23 Amnesia: A Machine for Pigs - Test-Video zum Horror-Adventure


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...

ALLE NEWS, VIDEOS UND SPIELE

Zur Themenseite Viel Spaß auf der Gamescom wünschen