Angespielt - F.E.A.R.: Mission Perseus

von Daniel Matschijewsky,
19.10.2007 10:47 Uhr

Der großartige Shooter F.E.A.R. stammt vom Entwickler Monolith (No one lives forever), das müde Addon Extraction Point von den Timegate Studios. Auch das zweite, alleine lauffähige Erweiterungspaket Mission Perseus kommt von den Kohan-Machern -- und unterbietet seinen mäßigen Vorgänger sogar. Wir haben die Testversion gespielt.

Die Stärke des Hauptprogramms war die Mischung aus subtiler Spannung und schockierenden Skriptsequenzen. Mission Perseus hingegen kommt ausgesprochen lahm daher. Wirklich erschrocken haben wir uns in den rund fünf Stunden Spielzeit nur einmal. Und das Mädchen Alma, das einen Großteil der Spannung ausmacht, bekommen Sie lediglich drei Mal zu Gesicht. Wirklich gruselig wird das Spiel bloß im letzten Drittel, wenn Sie sich mit blitzschnellen Geistern und aus dem Boden angreifenden Dämonen anlegen müssen.

Das Leveldesign wirkt wenig inspiriert -- selbst die bereits im Hauptprogramm kritisierten ewig gleichen Gänge und Räume sind aufwändiger und abwechslungsreicher gebaut. Dafür machen die Ballereien gegen die nach wie vor äußerst cleveren Soldaten eine Menge Spaß. Allerdings haben die Entwickler schlampig gearbeitet: Immer wieder verschwinden tödlich getroffene Gegner plötzlich, und die Funksprüche, die die dünne Story vorantreiben sollen, sind oft nicht zu hören. Da stört es dann auch kaum, dass das schwache Ende mehr Fragen aufwirft, statt sie zu beantworten.

Den Test zu F.E.A.R.: Mission Perseus gibt es in der kommenden GameStar-Ausgabe 12/2007.


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