Angespielt - Heroes 5: Tribes of the East

von Michael Graf,
14.10.2007 18:49 Uhr

Endich wieder Orks! Nach ihrer Auszeit im Rundenstrategie-Hit Heroes of Might & Magic 5 feiern die Braunhäute im (auch allein lauffähigen) Addon Tribes of the East ihre triumphale Rückkehr. Obwohl, »triumphal« ist das falsche Wort: Wir haben Tribes of the East angespielt -- und dabei neben viel Licht auch viel Schatten entdeckt.

Zunächst zum Lob: Tribes of the East ist vorbildlich umfangreich, neben den Orks als achte Fraktion bringt die Erweiterung unter anderem neue Heldentalente. Zudem bekommen sämtliche Truppentypen (auch die aus dem Hauptprogramm und die der Zwerge aus dem ersten Addon Hammers of Fate) eine alternative Upgrade-Variante. Die Untoten etwa wandeln ihre Vampire wie gehabt in Vampirlords oder in die neuen Vampirprinzen um. Die Varianten unterscheiden sich leicht in der Kampfkraft und den Spezialfähigkeiten, was die Truppenvielfalt des eh schon umfangreichen Heroes 5-Arsenals weiter erhöht.

Die Kampagne umfasst je fünf Missionen für die Untoten, die Orks und die Akademie-Magier, ist jedoch häufig frustrierend schwer. Wer sich etwa am Missionsbeginn zu viel Zeit lässt, steht später übermächtigen Feinden gegenüber -- und zwar schon ab dem zweitniedrigsten Schweirigkeitsgrad. Auf dem niedrigsten verhalten sich die KI-Gegner recht passiv, trotzdem gibt's unfaire Skriptereignisse. Zum Beispiel wurden wir ohne Vorwarnung von zwei übermächtigen Armeen angegriffen, nachdem wir mit unserem Helden in See gestochen waren. Also mussten wir neu laden und mühselig zusätzliche Truppen rekrutieren, bevor wir uns auf den Ozean erneut trauten.

Weitere Details zu Tribes of the East lesen Sie im Test in GameStar 12/07, ab dem 31. Oktober am Kiosk,


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