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Auf geht's

Anno 1503

Exklusiv-Besuch bei den Anno-Machern: Wir haben mit zwei Redakteuren das fesseln- de Aufbau-Epos zwei Tage lang fast nonstop gespielt.Exklusiv-Besuch bei den Anno-Machern: Wir haben mit zwei Redakteuren das fesseln- de Aufbau-Epos zwei Tage lang fast nonstop gespielt.

von GameStar Redaktion,
01.01.2002 15:12 Uhr

Piratennester schützen sich mit Geschütztürmen, Kanonen und Landstreitkräften. Für ein dickes Bestechungsgeld verkaufen die Seeräuber Ihnen sogar seltene Waren aus ihrem Beutegut.Piratennester schützen sich mit Geschütztürmen, Kanonen und Landstreitkräften. Für ein dickes Bestechungsgeld verkaufen die Seeräuber Ihnen sogar seltene Waren aus ihrem Beutegut.

Mit 190 km/h sausen wir von München ins hessische Langen. Denn dort entsteht beim Entwickler Sunflowers mit dem Aufbauspiel Anno 1503 der Nachfolger zum erfolgreichsten deutschen PC-Titel, Anno 1602. Doch wir werden ständig überholt: Auf der Datenautobahn rasen Programm-Updates aus Österreich ebenfalls nach Langen, damit wir dort auch ja die aktuellste Version Probe spielen können. Bei Max Design im Wintersportparadies Schladming entsteht nämlich das Grundgerüst; Kampagnen und Kartendesign entwirft hingegen Sunflowers.

Zwei Tage lang spielen wir Anno 1503 ausgiebig, fertigen eigene Screenshots an und filmen kräftig. Zwei Tage lang bauen wir unsere Inseln zu, zimmern Handelsflotten zusammen und versorgen unsere anspruchsvolle Bevölkerung. Zwei Tage lang sind wir kaum von den Rechnern wegzukriegen - das Restaurant hat Pech, wir nehmen den Pizzaservice.

Gierige Untertanen

In der hinteren Reihe fahren unsere Kriegsschiffe, vorne die Handelssegler. Letztere sind jetzt auch (leicht) bewaffnet.In der hinteren Reihe fahren unsere Kriegsschiffe, vorne die Handelssegler. Letztere sind jetzt auch (leicht) bewaffnet.

Das fesselnde Spielprinzip des Vorgängers Anno 1602 ist geblieben. Mit einem kleinen Segelschiff landen Sie an einer Insel, eröffnen ein Kontor und besiedeln Ihre neue Heimat. Damit die Bewohner sich weiterentwickeln, errichten Sie Produktionsketten zur Rohstoffgewinnung und Weiterverarbeitung. Ihre Untertanen stellen ständig neue Forderungen, also müssen Sie fleißig handeln und andere Inseln bebauen. Denn nur so bekommen Sie Güter, die Ihre heimische Wirtschaft nicht herstellen kann. Außerdem können Sie mit (sehr teuren) Kriegsschiffen und Armeen Nachbarinseln erobern. Kampf ist allerdings kein Muss: Wenn Sie keinen Krieg anzetteln, lässt der Nachbar Sie in Frieden.

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