AOL Instant Messenger - Der gläserne User - Update

von Daniel Visarius,
18.03.2005 10:18 Uhr

Nach dem AOL vor wenigen Tagen eine neue Lizenzvereinbarung für den hauseigenen Instant Messenger AIM hochgeladen hatte (GameStar berichtete), in denen der amerikanische Internet-Provider seinen Kunden "jegliches Recht auf Privatsphäre" raubte, gibt es nun Aufklärung. So gilt für die deutschsprachige Version 5.1 weiter eine an die deutschen Datenschutzbestimmungen angelegte Lizenzvereinbarung. Wer die aktuelle englischsprachige Version 5.9 einsetzt, den schockierte bisher der EULA-Satz "You waive any right to privacy", zu deutsch "Sie verzichten auf jegliches Recht auf Privatsphäre". Im Speziellen wurde aus der schwammig formulierten EULA nicht klar, ob das auch für private Messages zwischen zwei Usern gilt. Das ist nicht der Fall und zumindest laut AOL auch technisch unmöglich. Mittlerweile wurde der fragliche Abschnitt "Content you May Use" in der EULA für AIM 5.9 abgeschwächt. Weiter gilt aber nach amerikanischen Recht, dass die Rechte für öffentlich im AIM-Netzwerk hochgeladene Bilder oder ähnliches an AOL übergehen.


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