Apple - iPod erhöht die Kriminalität?

Wie das Urban Institute in Washington, D.C. mitteilte, ist die Popularität des iPod und anderer tragbarer Mediaplayer ein Grund für die ansteigende Zahl an Diebstählen und Raubüberfällen. So seien laut einer Statistik des FBI in den Jahren 2005 und 2006 zum ersten Mal in einem Jahrzehnt die Zahlen für Gewaltverbrechen gestiegen, während andere Verbrechen weiterhin einen Abwärtstrend zeigen. Das Urban Institute behauptet nun, dass der Anstieg von Raub und Diebstahl nicht nur zufällig mit der steigenden Popularität von iPod und Co. zusammenfällt, sondern das mit diesen Geräten eine " iCrime "-Welle ausgelöst wurde.

von Georg Wieselsberger,
01.10.2007 09:23 Uhr

Wie das Urban Institute in Washington, D.C. mitteilte, ist die Popularität des iPod und anderer tragbarer Mediaplayer ein Grund für die ansteigende Zahl an Diebstählen und Raubüberfällen. So seien laut einer Statistik des FBI in den Jahren 2005 und 2006 zum ersten Mal in einem Jahrzehnt die Zahlen für Gewaltverbrechen gestiegen, während andere Verbrechen weiterhin einen Abwärtstrend zeigen. Das Urban Institute behauptet nun, dass der Anstieg von Raub und Diebstahl nicht nur zufällig mit der steigenden Popularität von iPod und Co. zusammenfällt, sondern das mit diesen Geräten eine "iCrime"-Welle ausgelöst wurde.

Als Grund wird angeführt, dass es keine Diebstahlsicherung oder Vetragsbindung gäbe und die gestohlenen Geräte so problemlos weiterverwendbar seien. Ausserdem sei beispielsweise der iPod sehr leicht zu erkennen, unter anderem an dem weißen Kopfhörerkabel. In einigen wenigen Fällen seien iPod-Nutzer schwer verletzt oder gar ermordet worden.

Apple wollte zu dem Report nicht Stellung beziehen, hat jedoch bereits ein Patent eingereicht, dass den "Schutz von elektronischen Geräten vor längerem unauthorisiertem Gebrauch" vorsieht. Ob es wirklich Sinn macht, Verbrechensstatistiken mit dem Erfolg des iPod in Zusammenhang zu bringen, ist allerdings doch fraglich.


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