Apple - Böses Gerücht schadet Apple-Aktien

Ein Journalist, der eine inzwischen dementierte Meldung online gestellt hatte, nach der Apple-Chef Steve Jobs einen Herzinfarkt erlitten haben soll, könnte sich vor Gericht und eventuell sogar hinter Gittern wiederfinden.

von Georg Wieselsberger,
05.10.2008 12:29 Uhr

Ein Amateur-Journalist, der eine inzwischen dementierte Meldung online gestellt hatte, nach der Apple-Chef Steve Jobs einen Herzinfarkt erlitten haben soll, könnte sich vor Gericht und eventuell sogar hinter Gittern wiederfinden. Die Meldung erschien auf CNN iReport, einer "Bürgerjournalismus"-Seite und sorgte dafür, dass die Apple-Aktie innerhalb von Minuten 5,4 Prozent ihres Wertes verlor. Nach dem Dementi durch Apple erholten sich die Aktien wieder. Sollte dem Verfasser der Meldung nachgewiesen werden, dass er sich einen finanziellen Vorteil durch die Reaktionen verschafft hat, könnte dies auch eine Haftstrafe nach sich ziehen. Es stellt sich aber auch die Frage, wie sehr der Wert und die Zukunft von Apple von einer einzigen Person abhängen und was geschehen wird, sollten derartige Meldungen einmal der Wahrheit entsprechen.

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