Apple - Brite als Erfinder des iPod anerkannt

Wie die DailyMail meldet, hat Apple in einem Gerichtsverfahren, das Burst gegen Apple wegen des iPods angestrengt hatte, von dem Briten Kane Kramer im Jahr 1979 eingereichte Patente als Beweis verwendet.

von Georg Wieselsberger,
09.09.2008 10:16 Uhr

Wie die DailyMail meldet, hat Apple in einem Gerichtsverfahren, das Burst gegen Apple wegen diverser iPod-Patente angestrengt hatte, von dem Briten Kane Kramer im Jahr 1979 eingereichte Patente als Beweis verwendet. Kane Kramer sagte in dem Verfahren auch als Zeuge aus. Burst und Apple einigten sich danach außergerichtlich. Dennoch hat Apple so anerkannt, dass Kane Kramer mit seinem "IXI" genannten Gerät, das nur 3,5 Minuten Musik speichern konnte, den iPod quasi erfunden hat. Das Patent zeigt einen Player in der Größe einer Kreditkarte, mit einem rechteckigen Bildschirm und zentral angebrachten Kontrollen und ähnelt stark dem iPod, der von Apple erst 2001 auf den Markt gebracht wurde. Die von Kramer für den IXI gegründete Firma konnte im Jahr 1988 nicht mehr die Mittel aufbringen, das Patent weiterhin in 120 Ländern zu erneuern. Das Erfindung wurde damit öffentliches Eigentum und Kramer profitierte nie von seiner Idee. Der "Erfinder des iPod" steht nun mit Apple in Verhandlungen, da er zumindest noch das Copyright an seinen Zeichnungen besitzt. Trotz allem freut sich der Brite darüber, dass sein Beitrag zur Veränderung der Musikindustrie anerkannt wurde.

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