Apple iPhone - »iPhone-Müdigkeit« in Asien schlechtes Omen für Apple?

In zwei wichtigen »Trendsetter«-Märkten in Asien verliert das Apple iPhone dramatisch an Marktanteil und gilt nicht mehr als »cool«.

von Georg Wieselsberger,
29.01.2013 14:20 Uhr

Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, sind die Märkte in Hong Kong und Singapur wichtige Trendsetter für das, was bald in West-Europa, den USA sowie in Asien selbst angesagt sein wird. Laut dem Bericht dürften dem Apple iPhone dann wohl schwierige Zeiten bevorstehen. Noch 2010 gab es in Singapur weltweit die meisten iOS-Geräte pro Einwohner, 2012 lag der Rekord bei 72 Prozent aller Geräte, doch nun liegt der Anteil bei »nur« noch 50 Prozent, während Android bei 43 Prozent angekommen ist. In Hong Kong fiel iOS von 45 auf 30 Prozent, während Android nun fast zwei Drittel des Marktes beherrscht.

Gerade die jüngeren Kunden setzen laut der Meldung mehr auf Android und Geräte von Samsung oder HTC. 70 Prozent dieser Gruppe besitzen bereits ein Android-Smartphone oder planen einen Kauf. Die größeren Bildschirme seien besser für das veränderte Nutzerverhalten geeignet, beispielsweise für das Ansehen von Videos oder das Eingaben von chinesischer Schrift, während die Smartphones selbst günstiger sind und auch alle wichtigen Apps für soziale Netzwerke bieten.

Außerdem ist es inzwischen laut Marketing-Experten so normal geworden, ein iPhone oder iPad zu sehen, dass es einfach nicht mehr »cool« sei, eines zu besitzen. Damit wäre Apple ein Opfer des eigenen Erfolges geworden. Samsung hingegen sei in der Region sehr populär, da auch koreanische Musik, Filme und Fernsehen in ganz Asien sehr beliebt sind und der Apple-Konkurrent dies ausnutze.

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