Apple - Klage wegen iPhone

Apple muss sich in den USA einer Klage stellen, welche die Batterie des iPhones zum Gegenstand hat. Laut Klage hätte Apple vor dem Verkauf des Gerätes der Öffentlichkeit nicht verraten, dass die Batterie in das ausserdem versiegelte iPhone eingelötet ist und nur ungefähr 300 Mal aufgeladen werden kann. Dies führe dazu, dass Nutzer des Telefons faktisch jährlich eine neue Batterie bräuchten, die sie nicht selbst austauschen könnten.

von Georg Wieselsberger,
30.07.2007 08:45 Uhr

Apple muss sich in den USA einer Klage stellen, welche die Batterie des iPhones zum Gegenstand hat. Laut Klage hätte Apple vor dem Verkauf des Gerätes der Öffentlichkeit nicht verraten, dass die Batterie in das ausserdem versiegelte iPhone eingelötet ist und nur ungefähr 300 Mal aufgeladen werden kann. Dies führe dazu, dass Nutzer des Telefons faktisch jährlich eine neue Batterie bräuchten, die sie nicht selbst austauschen könnten.

Doch tatsächlich hätte es zumindest den sehr interessierten Kunden vor dem Kauf möglich sein können, von dem eingelöteten Akku zu wissen. Apple hat daraus kein grosses Geheimnis gemacht. Auch die Anzahl der Ladezyklen ist bekannt, liegt aber bei immerhin 400, nach welchen die Kapazität der Batterie noch 80% betragen soll. Ein Ersatz kostet 85,95 US-Dollar, die die Versandkosten bereits enthalten. Zusätzlich bietet Apple Kunden ein Ersatzgerät für die Austauschzeit zum Preis von 29 Dollar an.

Insofern dürfte die Klage kaum erfolgreich sein, aber es ist dennoch aus Sicht der Kunden unverständlich, dass Apple nach wie vor darauf besteht, Batterien einzulöten und nur selbst auszutauschen, ein im Mobiltelefonbereich vollkommen unübliches Gebahren. Es verwundert nicht, dass Kritiker hierin absichtliche Zusatzkosten sehen, die durch ein Ersatzgerät mit weiteren Gebühren nicht kundenfreundlicher werden.


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