Apple - Psystar setzt auf das Kartell-Recht

Colby Springer, einer der Anwälte, die Psystar vertreten, hat die Klage von Apple als falsch dargestellt bezeichnet. Es ginge um kompliziertere Dinge als Marken- und Urheberrecht oder was in der Endkunden-Lizenz stehe.

von Georg Wieselsberger,
06.08.2008 11:09 Uhr

Colby Springer, einer der Anwälte, die Psystar vertreten, hat die Klage von Apple als falsch dargestellt bezeichnet. Es ginge um kompliziertere Dinge als Marken- und Urheberrecht oder was in der Endkunden-Lizenz stehe. Schließlich spiele auch das Kartell-Recht eine Rolle. Springer wollte aber keine genaueren Aussagen treffen. Apples Anwälte wüssten jedoch, worum es gehe. James Gilliland Jr., der die Klage gegen Psystar anführt, ist unter anderem Experte in Sachen Kartell-Recht. Sollte Psystar vor Gericht argumentieren, dass man "die einzigartigen Fähigkeiten von Mac OS X auf einem breiten Hardware-Spektrum nutzen" wolle, wäre dies ein direkter Angriff auf die Lizenz von Apple.

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