Apple setzt auf drahtlos - Kabelgebundene Tastatur und Maus aus dem Shop entfernt

Apple hat sein eigenes Wired Keyboard und die über USB angeschlossene Apple Mouse aus seinem Angebot entfernt und setzt nur noch auf drahtlose Versionen.

von Georg Wieselsberger,
29.06.2017 13:39 Uhr

Apple setzt bei Maus und Tastatur wohl nur noch auf drahtlose Versionen.Apple setzt bei Maus und Tastatur wohl nur noch auf drahtlose Versionen.

Das wegen seines Designs teilweise auch von Windows-Nutzern eingesetzte Wired Keyboard von Apple ist anscheinend eingestellt worden, denn Apple hat die Tastatur aus seinem eigenen Online-Angebot entfernt. Aktuell sind nur noch drahtlose Tastaturen zu finden, die allerdings deutlich teurer sind. Das Magic Keyboard kostet ohne Ziffernblock immerhin 120 Euro, die größere Version mit den Zusatztasten ist sogar 150 Euro teuer. Wie Heise meldet, könnte eine Einstellung der USB-Versionen unter Umständen sogar Probleme für manche Unternehmen verursachen, wenn dort aus Sicherheitsgründen kabellose Tastaturen verboten sind.

Betrieb mit Lightning-Kabel noch möglich

Für Privatpersonen gibt es die Möglichkeit, die drahtlosen Tastaturen über das Lighting-to-USB-Kabel anzuschließen, das zum Aufladen der internen Akkus gedacht ist. Während das Kabel angeschlossen ist, kann die drahtlose Übertragung über Bluetooth deaktiviert werden. Damit ist zwar ein rein kabelgebundener Betrieb wieder möglich, allerdings ändert das nichts daran, dass die drahtlosen Tastaturen wesentlich teurer angeboten werden als die bisherigen USB-Versionen. Das große Magic Keyboard ist immerhin 90 Euro teurer als das genauso große Wired Keyboard bisher war.

Auch die Apple Mouse wurde entfernt

Apple scheint dem Betrieb von kabelgebundenen Zubehör ganz allgemein den Rücken zuzudrehen, denn neben dem Wired Keyboard ist nun auch die Apple Mouse nicht mehr im Online-Shop zu finden. Es sieht also danach aus, als würde Apple nur noch auf drahtlose Eingabegeräte setzen. Für Mac-Nutzer, die weiter USB verwenden wollen, bleibt also nur, jetzt noch schnell Restbestände zu kaufen oder zu den Produkten diverser Drittanbieter zu greifen. Warum sich Apple zu diesem Schritt entschieden hat, ist bislang nicht bekannt.

Quelle: Heise


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