Apple iPhone 6 - Profis stehen bereits vor Apple-Stores an

Obwohl Apple das iPhone 6 noch nicht einmal angekündigt hat, bilden sich schon erste Schlangen vor Apple-Stores.

von Georg Wieselsberger,
05.09.2014 14:48 Uhr

Ein neues Apple iPhone sorgt immer für Schlangen vor den Apple-Stores, aber nicht immer stehen dort echte Apple-Fans.Ein neues Apple iPhone sorgt immer für Schlangen vor den Apple-Stores, aber nicht immer stehen dort echte Apple-Fans.

Apple hat zu einer Veranstaltung am 9. September 2014 geladen, auf der sehr wahrscheinlich das neue iPhone 6 in eventuel zwei Varianten vorgestellt wird. Sofern Apple wie üblich vorgeht, wird das neue Smartphone dann einige Tage später vorbestellbar und vermutlich am 19. September 2014 in den Apple-Stores erhältlich sein. Das hindert aber manche Leute nicht daran, sich schon jetzt vor dem Flaggschiff-Apple-Store in New York anzustellen. Das Phänomen hat sich allerdings in den letzten Jahren stark verändert, denn an der Spitze der Schlange befinden sich nicht mehr die allergrößten Apple-Fans, sondern Profis.

Wie Mactrast berichtet, wollen die beiden Schlangesteher Brian Ceballo und Joseph Cruz beispielsweise insgesamt 19 Tage vor dem Apple-Store warten und damit den bisherigen Rekord brechen. Dementsprechend stehen die beiden schon seit dem 31. August vor der Apple-Filiale. Außerdem scheint sich das professionelle Anstehen auch finanziell zu lohnen, denn laut Ceballo hat er in den letzten Jahren bereits 7.000 US-Dollar damit verdient, den ersten Platz in der Schlange an andere zu verkaufen. Diesmal kauften Jason und Moon Ray den Platz an der Spitze, da sie damit eine Gesundheits-App bewerben wollen. Es gibt sogar Unternehmen, wie Same Ole Line Dudes (SOLE), die einen professionellen Schlangesteh-Dienst anbieten und bereits mehrere Bestellungen für das iPhone 6 erhalten haben.

Die Schlangen vor App-Stores scheinen also inzwischen zumindest anfangs auch aus vielen Menschen zu bestehen, die ihren Platz an der Spitze eigentlich nur verkaufen wollen, Werbung für andere Produkte machen oder die von anderen dafür bezahlt werden, dort zu stehen und möglichst früh ein neues Apple-Produkt für den Auftraggeber zu erwerben. Outsourcing funktioniert offensichtlich auch für Apple-Fans, sofern sich diese solche Dienste leisten können.

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