Arcanum: Von Dampfmaschinen und Magie - Design-Dokumente zu eingestelltem Nachfolger

Das mittlerweile geschlossene Entwicklerstudio Troika hatte offenbar Ideen für einen Nachfolger zu Arcanum: Von Dampfmaschinen und Magie. Die Konzeptphase hat Journey to the Center of Arcanum allerdings nie verlassen können.

von Tobias Ritter,
16.11.2015 13:25 Uhr

Arcanum: Von Dampfmaschinen und Magie solle einen Nachfolger namens Journey to the Center of Arcanum bekommen. Nun sind Design-Dokumente mit Details aufgetaucht.Arcanum: Von Dampfmaschinen und Magie solle einen Nachfolger namens Journey to the Center of Arcanum bekommen. Nun sind Design-Dokumente mit Details aufgetaucht.

Der mittlerweile nicht mehr existierende Entwickler Troika hat 2001 das trotz seiner technischen Mängel von vielen Spielern äußerst positiv aufgenommene Steampunk-Fantasy-Rollenspiel Arcanum: Von Dampfmaschinen und Magie auf den Markt gebracht. Und offensichtlich hatte man anschließend Pläne, auch noch einen Nachfolger auf den Weg zu bringen.

Dass das Spiel den Titel Journey to the Center of Arcanum tragen sollte, ist bereits seit längerem bekannt. Nun sind allerdings noch einige Design-Dokumente zu dem auf der Source-Engine basierenden First-Person-Rollenspiel aufgetaucht - und deren Echtheit wurde zwischenzeitlich sogar von einem ehemaligen Troika-Mitarbeiter bestätigt.

Demnach wollten sich die Entwickler mit Journey to the Center of Arcanum unter anderem an Deus Ex und Ultima Underworld orientieren. Auch Half-Life wird als Inspirationsquelle genannt: Als Ziel geben die Entwickler eine Spielumgebung an, die der von Half-Life ähneln und ähnlich komplexe Level bieten soll.

Zudem nennt man Thief und Thief 2 als Vorbild für das Diebstahl-Gameplay im Spiel. Man erhoffe sich, den Spielern unterschiedliche Spielstile anbieten zu können, indem man ihnen das Schleichen im Schatten und das Verstecken vor Gegnern ermögliche. Dadurch wolle man sich auch vom einschränkenden Rollensystem »Magier, Krieger, &Technologe« entfernen.

Dem früheren Entwickler Tim Cain zufolge gab es übrigens noch ein zweites Design-Konzept, das jedoch auf der Tribes-Engine basierte. Keine der Ideen wurde jedoch einem Publisher vorgestellt. Man habe die Konzepte lediglich als Was-wäre-wenn-Szenarien für Design-Meetings genutzt, so Cain.

Allerdings scheint es auch intern gegensätzliche Meinungen gegeben zu haben: Wie Cain weiter ausführt, ist er vom Konzept der Koexistenz von Magie und Technologie alles andere begeistert gewesen.

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