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ARGO Online im Test - Erst schießen, dann fragen

Beim Rollenspiel Argo Online stehen quirlige Hau-drauf-Niet-um-Gefechte im Vordergrund. Das ist wenig tiefgründig, aber ideal fürs schnelle Match zwischendurch.

von Martin Deppe,
24.06.2011 20:37 Uhr

Kämpfst Du schon oder liest Du noch? Während Sie in den meisten Rollenspielen eher behutsam ins Geschehen geführt werden, schmeißt Argo Online Sie schon in den ersten Tutorialmissionen in Dauerklick-Gefechte. Gleich drei Waffen auf einmal können Sie dabei einsetzen, jede hat wiederum Spezialfähigkeiten – da ist wenig Taktik gefragt, aber ein schneller Mausfinger. Stellenweise spielt sich das Fantasy-Epos wie ein Prügelspiel, mit nie enden wollenden Gegnern.

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Aber der Reihe nach: Nach dem gefühlten viertausenddreihundertsiebenundzwanzigsten Weltkrieg der Spielegeschichte liegt die Welt in Trümmern. Und natürlich gibt’s zum viertausenddreihundertsiebenundzwanzigsten Mal Überlebende – alles andere wäre ja auch doof, dann wäre das Spiel ja gleich zu Ende. Und, oh Wunder, die Überlebenden teilen sich in zwei Fraktionen auf: Die Noblians sind mehr so auf dem Technik-Trip unterwegs, als Steampunker. In der anderen Ringecke stehen die Floresslah, echte Naturburschen. Große spielerische Unterschiede gibt’s zwischen beiden Streithahnparteien aber nicht, beide setzen auch die gleichen Klassen ein: je zwei Tanks, Nah- und Fernkämpfer, Heiler. Merkwürdigerweise bestimmt die Klasse auch das Geschlecht des Charakters.

Die Waffen: dick, schnell, scharf

Nahkampf in einer Höhle, per Schwungangriff wirbeln wir unsere Doppelschwerter.Nahkampf in einer Höhle, per Schwungangriff wirbeln wir unsere Doppelschwerter.

Weil wir Steampunk mögen und Naturfreunde schon aus viertausenddreihundertsiebenundzwanzig anderen Spielen kennen, entscheiden wir uns für eine Explorer-Dame der Noblians. Die darf im Laufe der Zeit drei Waffenklassen einsetzen: ein großkalibriges Donnerrohr mit langer Ladezeit, aber viel Dampf, ein schnelleres Gewehr und, fürs hautnahe Techtelmechtel, ein paar Schwerter.

Umschalten lässt sich das tödliche Trio ganz fix per Funktionstaste oder Buttonklick, sodass wir durchaus alle drei gegen einen einzigen Gegner einsetzen können. Nur: Man braucht’s eigentlich nicht, fast alle computergesteuerten Kontrahenten lassen sich auch mit einer der Waffen umnieten. Trotzdem macht’s mit Waffenwechsel mehr Laune.

Hinzu kommt, dass das Skillsystem sich auch auf die drei Waffenklassen auswirkt. So lassen sich Wirbelattacken für Ihre Schwerter verstärken, um mehrere unliebsame Begleiter gleichzeitig loszuwerden. Oder das dicke Kaliber bekommt einen immer stärkeren Lähmschuss. Oder das Gewehr vergiftet Angreifer.

Nett: Sie können per Tastendruck von der typischen MMORPG-Perspektive in eine Schulteransicht wechseln, in der Sie per Fadenkreuz manuell zielen müssen. Das macht die Kämpfe zwar spannender, aber auch schwerer (weil’s eben Fehlschüsse und -schläge gibt), sodass Sie letztendlich selbst entscheiden müssen, in welcher Perspektive Sie sich fetzen wollen.


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