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Ark: Survival Evolved - Wir! Können! Dinos reiten!

Wem ein T-Rex-Ausritt nicht reicht, dem liefern wir nach dem Anspielen der Early-Access-Version von Ark: Survival Evolved noch fünf weitere Gründe, das Dino-Abenteuer im Auge zu behalten. Und einen Grund, noch mit dem Kauf zu warten.

von Johannes Rohe,
08.06.2015 15:40 Uhr

Ark: Survival Evolved - Ankündigungs-Trailer zum Dino-Survival-Spiel 3:43 Ark: Survival Evolved - Ankündigungs-Trailer zum Dino-Survival-Spiel

Wie sagt schon Owen Grady, Hauptcharakter im neuen Film »Jurassic World«: »Das sind Saurier, das ist wow genug!« Recht hat der Mann, Dinos sind einfach klasse! Allein deshalb hat Ark: Survival Evolved schon einen Stein bei uns im Brett. Darüber hinaus macht Ark auf den ersten Blick aber so gar nichts anders als die Konkurrenz: Gemeinsam mit bis zu 100 anderen Spielern versuchen wir, uns als Überlebender durchzuschlagen, Werkzeuge und einfache Hütten zu craften und der widrigen Flora und Fauna letztlich unseren Willen aufzuzwingen - genau wie in jedem der zahlreichen anderen Vertreter des Survival-Genres also. Doch Ark liefert uns einige gute Gründe, nochmal genauer hinzuschauen.

Was bietet die Early-Access-Version?
Ark: Survival Evolved ist seit dem 2.6.2015 in Steams Early-Access-Programm erhältlich. Aktuell kostet das Spiel 28 Euro, der Preis soll im Lauf der Entwicklung weiter steigen. In der von uns angespielten Version bietet Ark bereits genügend Inhalte für einige Stunden Spielspaß, leidet aber neben den üblichen Kinderkrankheiten wie kleineren Bugs, Clippingfehlern und gelegentlichen Abstürzen aber vor allem noch unter heftigen Performanceeinbrüchen.

Grund eins: Ark hat Dinos

Statt fauliger Zombies oder langweiliger Bären und Wölfe bevölkern Dinos die Inselwelt von Ark. Wie, das sagten wir schon? Ist doch egal, Dinos!

Und Ark bietet gleich jede Menge davon. Vom kleinen Dilophosaurus über den T-Rex bis zum gigantischen Brontosaurus - 15 Dino-Arten sind bislang angekündigt oder schon im Spiel. Hinzu kommen Säbelzahntiger, Dodos und zahlreiche andere ausgestorbene Tierarten.

ARK: Survival Evolved - Screenshots ansehen

Das Beste ist aber, dass wir die Urzeitwesen nicht nur jagen und ausweiden, sondern sie sogar zähmen und reiten dürfen. Allerdings haben sich auch schon Beasts of Prey und The Stomping Land auf Riesenechsen als Verkaufsargumente verlassen.

Während erstgenanntes irgendwo Early-Access-Limbo vor sich hindümpelt, ist die Produktion von The Stomping Land inzwischen komplett abgebrochen worden und der Teamchef mit dem Geld zahlreicher betrogener Kunden verduftet. Dinos allein sind also doch nicht alles.

Hallo, du Dodo! Oh, ein Dodo! Natürlich könnten wir es nie übers Herz bringen, diese heute ausgestorbene Vogelart …

Ein tragischer Unfall Oh nein! Wir haben kurz nicht hingesehen, und plötzlich ist der arme Dodo an mysteriösen Speerwunden verendet. Na gut, dann können wir ihm auch die wertvolle Haut abziehen.

Grund zwei: Ark sieht fantastisch aus

Nein, Dinos allein sind nicht alles, aber in Ark sehen sie auch noch super aus. Dank Unreal Engine 4 gehört das Spiel zum Schönsten, was wir aktuell im Genre zu sehen bekommen. Besonders die Lichteffekte des dynamischen Tag- und Nachtwechsels sind eine Klasse für sich.

Die hervorragende Grafik geht aktuell aber zu Lasten unverhältnismäßig hoher Hardwareanforderungen. Selbst absolute Top-Hardware, der The Witcher 3 in vollen Details nur ein müdes Gähnen abverlangt, geht bei Ark aufgrund der miserablen Optimierung in die Knie. Viele enttäuschte Kunden machen deshalb gerade von Steams neuem Rückgaberecht Gebrauch.

Sagt da noch jemand The Witcher 3? Die Lichteffekte des Tag- und Nachtwechsels sorgen für beeindruckende Szenen. Unser zwergenhafter Überlebender mit den Spaghettiarmen sieht aber irgendwie doch nicht so beeindrucken aus wie Geralt. Sagt da noch jemand The Witcher 3? Die Lichteffekte des Tag- und Nachtwechsels sorgen für beeindruckende Szenen. Unser zwergenhafter Überlebender mit den Spaghettiarmen sieht aber irgendwie doch nicht so beeindrucken aus wie Geralt.

Immerhin bietet das Optionsmenü zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, so dass sich Ark nach etwas Tüftelei akzeptabel spielen lässt. Spieler mit schwacher Hardware sollten mit dem Kauf aber definitiv lieber noch warten, bis die Entwickler die Engine besser im Griff haben. Neben der Performance stören uns beim Spielen außerdem die vielen Clippingfehler und die staksigen Animationen.

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