Assassin's Creed: Brotherhood - E3-Vorschau: Dunkelmänner unter sich

Immer Ärger für den frischgebackenen Chef-Attentäter Ezio: Der finstere Cesare Borgia will seine Familie auslöschen und den Attentäter-Ausbildungsbetrieb schließen.

von Roland Austinat,
18.06.2010 13:32 Uhr

Montereggioni, 1499. Ezio, Liebhabern von Action-Adventures als Held aus Assassin's Creed 2 gut bekannt, wird von unguten Ereignissen bei einem Schäferstündchen gestört: Cesare Borgia, Kommandant der päpstlichen Armeen, belagert Ezios Villa Auditora. Der Meisterattentäter versucht zwar, den Angriff seines Feindes zu vereiteln, doch vergebens: Die Übermacht ist zu groß. Seine Villa endet in Trümmern, sein Onkel liegt tot am Boden, Borgia hat gesiegt, oder? Das wäre allerdings ein vorschnelles Ende für Assassin's Creed: Brotherhood.

Einer gegen alle

Rom, 1503. Vier Jahre später bereitet Ezio mit einer Assassinen-Akademie seine Rache vor. Er nimmt unzufriedene Bürger in seine geheime Organisation auf, schickt sie auf Missionen quer durch Europa und rüstet sie nach deren Rückkehr mit neuen Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen aus. Denn: Derzeit bis zu sechs Helfer stehen Ezio im Kampf gegen seine Feinde zur Seite: Es reicht, ihnen ein Ziel mitzuteilen und dann zum Angriff zu blasen - schon ist selbst eine scheinbare Übermacht keine echte Gefahr mehr. Assassin's Creed: Brotherhood hat auch das Kampfsystem überholt: Ezio darf jetzt gegen mehere Feinde gleichzeitig kämpfen. Gelingt ihm eine besonders gute Angriffskombination, vermag er jeden folgenden Gegner mit nur einer einzigen Attacke auszuschalten. Außerdem sind neue Angriffsmöglichkeiten wie das Werfen einer Waffe mit dabei.

Ab auf die Akademie!

Um die Akademie voller Nachwuchsattentäter am Laufen zu halten, muss Ezio zahlreiche Stadttürme der Borgia-Familie erobern. Anschließend stehen ihm die umliegenden Läden zur Verfügung, die ihm zum Dank ihre Waren günstiger feilbieten. In einem Mehrspielermodus, den wir auf der E3 ausprobieren durften, sind Sie allerdings auf sich allein gestellt: Bis zu acht Spieler sind dann in einer Stadt in einer Art Deathmatch unterwegs, um einen zufällig festgelegten menschlichen Mitspieler auszuschalten. Dabei spielten sich dramatische Szenen ab - etwa, wenn wir kurz vor unserem Attentat selbst gemeuchelt wurden oder unsere Zielperson bei ihrem Tötungsakt beobachten, um dann selbst zuzuschlagen.

» E3-Trailer zu Assassin's Creed: Brotherhood anschauen
» E3 2010: Multiplayer-Walkthrough
» GameStar-Video von der E3 2010 zu Assassin's Creed: Brotherhood

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