Asus Maximus III Extreme ROG - Neues High-End-Mainboard

Asus baut seine Maximus-Mainboard-Serie mit einem neuen High-End-Modell aus, das auf der DreamHack Winter vom 26. bis 29. November nun erstmals vorgestellt wurde.

von Georg Wieselsberger,
30.11.2009 13:23 Uhr

Die Veranstaltung, auch einer der größten LAN- und eSport-Events der Welt, fand in Jönköping, Schweden statt, und beinhaltete einen Übertakter-Wettbewerb, den Asus ROG Showdown. Dort präsentiere Asus sein neues Maximus III Extreme.

Es verwendet den P55-Chipsatz und ist für die neueren Intel Core i5- und Core i7-Prozessoren für Sockel LGA1156 gedacht. Für DDR3-Speicher stehen vier Sockel zur Verfügung, die insgesamt bis zu 16 GByte, Taktraten von 2.200 MHz im übertakteten Modus und Extreme Memory Profile (XMP), in den Modulen gespeicherte, spezielle Übertaktungseinstellungen unterstützen.

Es stehen gleich fünf PCI-Express-Slots für Grafikkarten bereits, bei denen allerdings ab dem dritten Anschluss nur noch eine 8x-Anbindung zur Verfügung steht. Sowohl SLI- als auch CrossfireX können verwendet werden. Neben den sechs SATA-Anschlüssen des Chipsatzes bietet ein JMicron-Controller zusätzlich einen SATA und eSATA-Controller und ein weiterer Marvell-Chip zwei Anschlüsse des neuen SATA 6 Gb/s-Standards. Auch USB 3.0 wird durch einen Chip von NEC an zwei Ports geboten, ansonsten stehen 7 USB 2.0-Anschlüsse an der Rückseite und vier weitere auf dem Mainboard zur Verfügung.

Das eingebaute Bluetooth-Modul kann neben den üblichen Funktionen in einen speziellen Modus versetzt werden, der dann die Daten des Systems an ein Bluetooth-Handy schicken kann. Von dort können dann auch Einstellungen des Mainboards verändert werden. Ähnliches funktioniert auch einfach durch den Anschluss eines Notebooks, bei dem das System quasi wie bei der Formel 1 neu eingestellt werden kann, während es läuft. Sogar das BIOS kann über das Notebook neu aufgespielt werden.

Auf der Republic of Gamers-Webseite (ROG) von Asus taucht das Mainboard bei Erstellung dieser Meldung aber noch nicht auf. Auch der Preis, der sicher nicht niedrig sein wird, ist noch unbekannt.

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