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Athlon-Mainboards - DDR-Hauptplatinen für AMD-Prozessoren

Mainboards mit DDR-RAM sind der ganz große Renner. Seit drei Monaten ist der Luxus-Speicher so günstig, dass bei einer preiswerten PC-Neuanschaffung nur noch ein Athlon-System mit einem schnellen DDR-RAM-Mainboard in Frage kommt.

01.11.2001 15:12 Uhr

Athlon-MainboardsAthlon-Mainboards

Wer sich derzeit einen preiswerten und zugleich schnellen PC zusammenbauen möchte, dem bleibt nur eins: ein System mit AMD-Prozessor und zugehörigem Mainboard. Noch nie zuvor bekam man für so wenig Geld ein Maximum an CPU-, Mainboard- und Speichergeschwindigkeit. Als vor vier Jahren die schnellsten Prozessoren noch von Intel produziert wurden, kostete das Flaggschiff Pentium II/266 MHz circa 1.400 Mark. Heute bezahlen Sie für einen rechenstarken Athlon Thunderbird mit 1.400 MHz schlappe 340 Mark. Doch ohne passende Infrastruktur fährt selbst der flotteste Prozessor seine Leistung nicht voll aus. Bislang mussten preisbewusste Athlon-Besitzer zu einer Hauptplatine mit SD-RAM-Unterstützung greifen. Dank gepurzelter Speicherpreise setzen sich aber gerade Hauptplatinen mit schnellerem durch. Dessen Performance steigert die System-Gesamtleistung um durchschnittlich 15 Prozent. Für uns ein triftiger Grund, alle aktuellen Platinen mit DDR-Unterstützung einem ausführlichen Vergleichstest zu unterziehen.

Eine tragende Rolle

Meist legt man beim Kauf eines Komplett-PCs keinen Wert auf die Herkunft des Mainboards. Doch gerade diese unscheinbare Komponente gibt zwischen den restlichen PC-Bauteilen den Ton beziehungsweise den Takt an. Das Mainboard nimmt unter den einzelnen Geräten eine zentrale Stellung ein. So stöpseln Sie den Prozessor samt Kühler darauf, bestücken es mit Arbeitsspeicher und schließen dort die Laufwerkskabel an. Außerdem dient es als Steckplatz für Grafik-, Sound- und zusätzliche Erweiterungskarten. Das Mainboard selbst setzt sich ebenfalls aus mehreren Einzelteilen zusammen, allen voran der Chipsatz.

Wäre DDR-Speicher immer noch beinahe doppelt so teuer wie SD-RAM, hätten sich passende Mainboards erst gar nicht durchgesetzt. Ein 256-MByte-Riegel DDR-RAM kostet derzeit gerade einmal 130 Mark. Das ist genug Speicher, um auch die anspruchsvollsten Spiele zufrieden zu stellen. Noch vor fünf Monaten zahlte man für einen solchen Riegel das Dreifache. Lediglich SD-RAM war halbwegs günstig zu haben. Mittlerweile verlangt der Handel für DDR-RAM nur noch 30 Mark mehr als für SD-RAM. Kein Wunder also, dass Mainboards mit DDR-RAM derzeit der ganz große Renner sind: Die aktuelle Speicherart verarbeitet die doppelte Datenrate von SD-RAM. DDR-Module erhalten Sie in zwei Versionen -- die PC1600-Variante mit 100- MHz-Takt und die PC2600-Version mit 133-MHz-Takt. Manche Händler geben auch die Typenbezeichnung PC200 und PC266 an. Hierbei ist der eigentliche Speichertakt gemeint, der dank DDR-Speicher zustande kommt. DDR-RAM unterscheidet sich von SD-RAM optisch durch eine statt zwei Kerben im Speichermodul. Somit können Sie SD-RAMs erst gar nicht versehentlich auf ein DDR-Board stecken.

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