Battleforge - Kartenlegenden-Wettbewerb - Die besten Einsendungen

Battleforge lebt von der Community. Kein Wunder, dass auch Inhalte des Spiels von der Community kommen.

von Christian Merkel,
25.02.2009 13:09 Uhr

Zwei GameStar-Leser dürfen sich demnächst ganz offiziell Co-Autoren eines Computerspiels nennen: Jochen Lukas aus Kassel und Nils Köpper aus Seggebruch. Die beiden sind die Sieger unseres Battleforge-Kreativwettbewerbs. Ziel war es, möglichst stimmige Beschreibungen für zwei Trading Cards des Ende März erscheinenden Strategiespiels Battleforge von Electronic Arts Phenomic zu schreiben. Unter den zahlreichen Einsendungen waren es genau die beiden Beiträge, die am besten zu Battleforge passen, wie der Juror Arne Oehme, Hauptautor von Battleforge, findet.

Als Lohn für ihre Mühe bekommen die Gewinner eine Erwähnung in den Credits des Spiels und sie werden Anfang April zu EA Phenomic eingeladen. Dort werden sie das komplette Entwickler-Team kennenlernen und Arne Oehme bei der Arbeit über die Schultern schauen. Die beiden Kartenbeschreibungen werden zudem mit dem ersten größeren Content-Patch ein Bestandteil von Battleforge.

Hier die Gewinnerbeiträge:

SchlägerSchläger

Schläger
von Jochen Lukas aus Kassel

»›Ich kenne viele edelmütige Krieger, die der Gefahr durch die marodierenden Orks blind entgegentreten --die meisten aus einem falsch verstandenen Gefühl moralischer Überlegenheit. Ich sage euch: Unter all den Kreaturen, die von den Göttern auf unsere Erde gesandt wurden, stellen die orkischen Schlägertrupps die beneidenswertesten Kämpfer dar. Denn sie verbinden zwei umtriebige Züge, zwei simple Merkmale des Lebens, die in ihrer Kombination die ultimative Form von Zerstörung sind: Einfältigkeit und unstillbarer Hunger.‹ Ansprache Hegarts des Älteren vor dem 3. Kriegskonzil«

FrostmagierinFrostmagierin

Frostmagierin
von Nils Köpper aus Seggebruch

»Es ist nicht leicht, eine Dienerin des Frostes zu werden. Zunächst verspürt ihr nur Nacht um Nacht eine eisige Kälte, die einen umfängt. Darauf folgt eine Zeit, in der einen auch die dickste Decke und das lodernste Feuer nicht mehr zu wärmen vermag. Dann fühlt es sich an, als würde einem das Blut in den Adern gefrieren, und der kalte Griff des Todes umschlingt den geschundenen Körper. Alles wird dunkel, das Herz steht still. Nach unzähligen Momenten in völliger Leere, durchbricht ein grelles Licht die Dunkelheit. Kristallen und klar erstreckt sich vor euch eine Welt aus Eis, und trotz des tobenden Sturmes verspürt ihr keinerlei Kälte. Es ist nur die schwache Sonne, die unangenehm warm auf der Haut zu spüren ist.«

Wir gratulieren den Gewinnern!


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