Battle.net - Blizzard überarbeitet umstrittenes Real-ID-System

Blizzard hat das Real-ID-System vom Battle.net überarbeitet: Umstrittene Funktionen können nun abgeschaltet werden.

von Peter Smits,
03.10.2010 14:36 Uhr

Die Entwickler von Blizzard Entertainment haben das umstrittene Real-ID-System überarbeitet. Bisher wurden bestätigten Freunden im Battle.net immer der volle Name des Spielers angezeigt. Außerdem konnten die "Freunde der Freunde" auch auf den vollen Namen zugreifen und man konnte über eine Verknüpfung mit dem Social-Network Facebook gefunden werden. All dies ist nun optional.

In dem offiziellen Forum des Online-Rollenspiels World of Warcraft meldete sich ein Blizzard-Mitarbeiter zu Wort, der die Veränderungen bestätigte: "Wir möchten Sie auf die neuen Privatsphäre-Optionen bezüglich des Real-ID-Systems aufmerksam machen, die wir im Battle.net hinzugefügt haben. Diese Optionen ermöglichen Nutzern des Real-ID-Systems die Optionen »Friends of Friends« und »Add Facebook Friends« abzuschalten." Dadurch sind Sie über das Freundessystem, dass in Spielen wie World of Warcraft oder StarCraft 2 genutzt wird, nicht mehr so leicht zu finden oder zu überwachen. Außerdem ist es nun möglich, das Real-ID-System komplett abzuschalten.

Die neuen Einstellungsmöglichkeiten finden Sie in der Verwaltung Ihres Battle.net-Accounts unter »Einstellungen -> Freundschaftssystem & Nachrichten«. Bei der Einführung des umstrinnenen Systems hatte Blizzard noch vorgesehen, dass die Real-ID verpflichtend ist und ab der Aktivierung auch in Foren nur noch unter echtem Namen Beiträge erstellt werden können. Nach einer überwältigenden Protestwelle seitens der Nutzer ruderte der Entwickler und Publisher zurück. Dank der neuen Optionen ist nun ein weiterer Schritt getan, um die eigenen Daten schützen zu können.

World of Warcraft: Cataclysm - Screenshots ansehen


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