Beliebteste Browser voller Lücken - Safari, Internet Explorer und Firefox

Aif der Pwn2Own stellen die aktuellen Browser kein Hindernis für Hacker dar.

von Georg Wieselsberger,
20.03.2009 10:10 Uhr

Auf die Sicherheit der weitverbreiteten Browser Internet Explorer, Safari oder auch Firefox ist noch immer nicht Verlass, wenn es nach den Ergebnissen des ersten Tages der CanSecWest Security Conference "Pwn2Own" geht, bei der Hacker 5.000 US-Dollar für die Vorführung jedes bisher unbekannten Fehlers, der zur Ausführung von Schadcode genutzt werden kann, erhalten.

Ein MacBook mit allen Updates für MacOS X wurde von Charlie Miller durch einen einzigen Klick auf einen Link in Safari übernommen. Ein anderer Hacker, der nur als "Nils" bekannt ist, widmete sich zunächst dem nagelneuen Internet Explorer 8 und konnte auch hier durch eine bisher unbekannte Lücke alle Schutzmaßnahmen überlisten. Danach führte er einen weiteren neuen Exploit für Safari vor und konnte insgesamt 15.000 US-Dollar kassieren, nachdem er auch noch den aktuellen Firefox zur Ausführung von Schadcode überreden konnte. Die gefundenen Fehler bleiben geheim und die Informationen werden direkt den Browser-Herstellern übergeben.

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