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BenQ T2210-HD - Billiger 22-Zoll-TFT mit Sparausstattung

Gerade einmal 120 Euro kostet der T2210-HD und liefert im Test dennoch ein gutes Bild. Abstriche müssen Sie bei der Ausstattung und dem Stromverbrauch machen.

von Hendrik Weins,
30.08.2010 12:00 Uhr

Spieler, die einen guten 22-Zoll-TFT für möglichst wenig Geld suchen, sollten sich den BenQ T2210-HD genauer anschauen. Trotz des günstigen Preises überzeugt uns der Monitor mit guter Bildqualität und Spieletauglichkeit. Zwar liegt die gemessene Reaktionszeit mit 14,2 ms deutlich oberhalb der versprochenen 5 ms, in Spielen bemerken Sie davon aber nichts. Selbst schnelle Titel wie Unreal Tournament 3 oder Quake Live schlieren bei abrupten Bewegungen nicht. Der subjektive Bildeindruck ist gut, Farben wirken satt und Schriften scharf. Im Test-Labor bestätigt sich dies mit soliden Messwerten. Der Kontrast liegt bei hohen 806:1, die maximale Helligkeit bei 255 cd/m². Einzig die Ausleuchtung ist mit einer maximalen Abweichung von 18 cd/m² nicht tadellos. Nervig wirkt sich aber der enge Blickwinkel auf die Bildqualität aus. Wenn Sie nicht direkt vor dem TFT sitzen, sondern nur leicht versetzt auf das Display blicken, sumpfen die Farben schnell ab. Auch bei niedrigeren Auflösungen als der nativen 1920x1080 Pixel patzt der T2210-HD und stellt niedrigere Einstellungen nur mit erheblichem Schärfe-Verlust dar.

Die Verarbeitung ist solide, der Materialeindruck dem geringen Preis von 120 Euro angemessen. Mit knapp über 40 Watt verbraucht der BenQ zwar nicht übermäßig viel Strom, gehört aber auch nicht zu den sparsamsten seiner Zunft. Eine Netztrenntaste gibt es nicht. Den Rotstift hat BenQ auch bei der Ausstattung angesetzt: Verstellmöglichkeiten, Webcam, USB-Hub oder einen HDMI-Schnittstelle fehlen. Stattdessen verbaut der Hersteller zwei Lautsprecher mit je einem (!) Watt Leistung -- unnötig zu erwähnen, dass die nichts taugen.

Im deutschsprachigen, durchaus logisch aufgebauten Bildschirmmenü kommen auch Einsteiger gut zurecht. Die Übersetzung ist aber nicht immer optimal: BenQ bezeichnet etwa das Zurücksetzen der Einstellungen auf die Standard-Werte als »Abruf«.

Für Spieler mit schmalem Geldbeutel, die auf eine HDMI-Schnittstelle sowie variable Verstellmöglichkeiten verzichten können, ist der BenQ T2210-HD dennoch ein empfehlenswerter Monitor.

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