Bitcoin - Norweger vergisst Investition und ist nun Millionär

Die elektronische Währung Bitcoin hat einen Norweger zum Millionär gemacht, da er vergessen hatte, dass er vor einigen Jahren 150 Kronen investiert hatte.

von Georg Wieselsberger,
30.10.2013 14:33 Uhr

Bitcoins können in Deutschland inzwischen sogar besteuert werden. Andere Länder haben die digitale, dezentrale Währung dagegen verboten.Bitcoins können in Deutschland inzwischen sogar besteuert werden. Andere Länder haben die digitale, dezentrale Währung dagegen verboten.

Kristoffer Koch dürfte sich die Augen gerieben haben, als er sich den Wert seiner Bitcoins im April 2013 angesehen hatte. Die Berichterstattung über die anonyme, dezentrale digitale Währung hatte ihn daran erinnert, dass er im Jahr 2009 150 norwegische Kronen, umgerechnet heute rund 19 Euro, investiert und sich damals 5.000 Bitcoins gekauft hatte.

Entdeckt hatte er die Währung im Rahmen einer Doktorarbeit über Verschlüsselung. Da das Bitcoin-Netzwerk erst Anfang 2009 entstand, gehörte Koch vermutlich zu der ersten Welle an Investoren. An seinen Kauf erinnerte er sich aber erst wieder, als im April 2013 in vielen Medien über Bitcoins berichtet wurde. Sogar sein Passwort hatte er zunächst vergessen, als er auf seine Bitcoins zugreifen wollte.

Nach wie vor besaß er 5.000 Bitcoins, deren Wert jedoch inzwischen von 150 Kronen auf rund 5 Millionen Kronen angewachsen war. Koch war damit zumindest digital und in Kronen zum Millionär geworden. Ein Fünftel der umgerechnet rund 615.000 Euro hat er laut The Guardian dazu genutzt, um sich ein Apartment im Bezirk Toyen in Oslo zu kaufen.


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