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Blackwake im Early-Access-Test im Test - Dieser Piraten-Hit schlägt Microsoft ein Schnippchen

Blackwake kann, was Sea of Thieves mal können soll - nur viel früher. Lohnt der Kauf des Piratenspiels im Early Access?

von Johannes Rohe,
03.03.2017 16:50 Uhr

Was ist ... Blackwake? - Ein Piraten-Hit entert Steam 7:49 Was ist ... Blackwake? - Ein Piraten-Hit entert Steam

In Fluch der Karibik glückt Captain Jack Sparrow ein echtes Meisterstück: Er schnappt der Royal Navy ein Schiff direkt unter der Nase weg. Ein Coup ganz ähnlicher Güteklasse könnte Blackwake gelingen.

Das Multiplayer-Piratenspektakel hat das gleiche Spielprinzip wie Sea of Thieves. Doch während das von Microsoft und Rare produzierte Action-Abenteuer noch in der Closed-Beta-Werft dümpelt, sticht das Kickstarter-finanzierte Zwei-Mann-Projekt auf Steam bereits in See - zwar als Alphaversion im Early Access, doch eben schon für jeden spielbar, der bereit ist, rund 20 Euro auszugeben.

Wir haben probeweise angeheuert, um festzustellen, ob Blackwake Sea of Thieves wirklich Paroli bieten kann und ob man jetzt schon seine hart ergaunerten Dukaten dafür auf den Tisch legen sollte.

Wir spielen im Video: So funktioniert Blackwake

Was ist ein Early-Access-Test?
Unsere Tests zu Early-Access-Spielen darf man nicht mit den herkömmlichen GameStar-Tests inklusive Wertung verwechseln. Hier geht es uns darum, eine erste Einordnung für Interessierte zu schaffen, damit sie für sich einschätzen können, ob ihnen ein Spiel gefallen könnte. Wir nutzen das, um als Redaktion früher und näher an Spielen im Early Access dranzubleiben. Den finalen redaktionellen Test mit Wertung gibt's nach wie vor pünktlich zum Release der Vollversion.

Worum geht's in Blackwake?

Im Zentrum von Blackwake stehen Seeschlachten zwischen historischen Großseglern. Wir steuern anders als in World of Warships kein ganzes Schiff, sondern heuern als einfacher Matrose auf Seiten der Piraten oder der Royal Navy an.

Kanonen laden wir mit festen Kugeln, Kartätschen oder Enterhaken, um feindliche Pötte heranzuziehen. Kanonen laden wir mit festen Kugeln, Kartätschen oder Enterhaken, um feindliche Pötte heranzuziehen.

Unsere Aufgaben: Kanonen laden und abfeuern, Löcher stopfen, Segel flicken, die Pumpen bedienen, Ausguck spielen, Munition schleppen und im Notfall auch mal Feuer löschen. Nur ein Spieler pro Schiff wird zum Captain gewählt. Er lenkt den Pott und gibt der Mannschaft Anweisungen über den Voicechat oder das spielinterne Kommando-Menü. Ohne gute Kommunikation läuft auf einem Segler eben nur wenig zusammen.

Dieses Spielprinzip muss man mögen. Es spricht vor allem Leute an, die in Battlefield auch mal Medic spielen (und nicht nur wegen der Punkte), statt immer als Assault oder Sniper an die Front zu rennen. Ja, minutenlang an der Lenzpumpe zu stehen, ist ein doofer Job, aber wenn ihn keiner macht, geht der ganze Kahn mit Mann und Maus unter.

Macht Sie zu Fischfutter!

Aber keine Sorge, langweilig wird Ihnen in Blackwake so schnell nicht. Wenn sich bis zu drei Schiffe pro Seite mit insgesamt 54 Spielern im Deathmatch bekriegen, haben wir ganz flott mehr zu tun, als uns lieb ist. Und wenn dann noch geentert wird, geht's richtig zur Sache.

Kommen sich zwei Schiffe so nahe, können wir Feinde mit der Muskete von Deck pusten. Kommen sich zwei Schiffe so nahe, können wir Feinde mit der Muskete von Deck pusten.

Im Nahkampf ballern wir mit altertümlichen Musketen und Pistolen oder schlitzen die Feinde mit dem Entermesser auf. Blackwake wird dadurch kein Shooter, denn bei Nachladezeiten um die 30 Sekunden ist jeder Schuss wertvoll, aber actionreich sind die Kämpfe dennoch. Gewonnen hat, wer die Crew des anderen Schiffs zu Haifischfutter verarbeitet. Im Team-Deathmatch bleiben Crew-Mitglieder und Schiffe aber nicht ewig auf dem Meeresgrund, sondern dürfen nach kurzer Wartezeit wieder mitmischen, bis die Respawn-Tickets des eigenen Teams verbraucht sind. Das beugt Frust vor und hält die Gefechte kurzweilig.

Ein Levelsystem mit freischaltbaren Outfits soll für einen Hauch Langzeitmotivation sorgen, aktuell ist die Kleiderkammer aber noch nicht sonderlich umfangreich. Landgänge mit Schatzsuche, wie der Konkurrent von Rare sie bieten soll, fehlen komplett - in Blackwake verlassen nur Tote und Feiglinge die Schiffsplanken.

Der Kahn hat Löcher, doch er schwimmt

Im Gegensatz zu Sea of Thieves ist Blackwake zwar schon für alle spielbar, fertig ist es aber ebenfalls noch nicht - und das merkt man. Das scheinbar notdürftig zusammengeklöppelte Menü der Alphaversion war ein echter Schock. Ohnehin ist die gesamte Präsentation maximal zweckmäßig.

Aufziehender Nebel erschwert die Sicht. Auf größere Distanzen können wir kaum zwischen Freund und Feind unterscheiden. Aufziehender Nebel erschwert die Sicht. Auf größere Distanzen können wir kaum zwischen Freund und Feind unterscheiden.

Doch auch wenn es nicht so aussieht: Der Kahn schwimmt. Nur einige Performanceprobleme trübten bei unserem Test den Spielspaß. Ansonsten liefen die spaßigen Gefechte ohne Lags oder grobe Bugs. Und wenn wir einen feindlichen Pott mit einer Breitseite versenken, ist das Drumherum ohnehin vergessen.

Für Piratenfans ist Blackwake also durchaus jetzt schon einen vorsichtigen Blick wert. Ganz fertig sein soll das Spiel dann im Herbst 2017.

Blackwake - Screenshots ansehen


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